Neues G+J-Magazin „Walden“ Lesestoff für Naturburschen

Donnerstag, 07. Mai 2015
Walden-Macher Markus Wolff, Harald Willenbrock, Christoph Kucklick, Soheil Dastyari
Walden-Macher Markus Wolff, Harald Willenbrock, Christoph Kucklick, Soheil Dastyari
Foto: G+J

Männer, krempelt die Ärmel hoch, packt den Rucksack und lasst Rasierapparat und Deo zu Hause – Taschenmesser und Insektenstichcreme sind wichtiger! Dieser Geist umweht das neue Outdoor-Lifestylemagazin „Walden“ (Untertitel: „Die Natur will Dich zurück“), mit dem sich Gruner + Jahr vorerst zweimal pro Jahr in den wilden Blätterwald am Kiosk traut.

Mit Walden spricht G+J Naturburschen an
Mit Walden spricht G+J Naturburschen an (Bild: G+J)
Am Freitag dieser Woche erscheint das 140-Seiten-Heft mit einer Druckauflage von 100.000 Stück (Copypreis: 7,50 Euro) erstmals, Nummer Zwei will G+J im Herbst schnitzen, klar, rechtzeitig zur Baumfäll- und Hüttenbausaison. Zielgruppe sind Männer zwischen 25 und 50 Jahren, die sich gerne in der Natur bewegen und kleine Abenteuer vor der Haustür suchen. Und die wissen wollen, wie man ein Kanu baut, stilvoll mit einer Arschbombe ins Wasser taucht oder auch nur Steine flitschen lässt, so ein paar der Themen. Außerdem in der Erstausgabe: Ein Streifzug durch Deutschlands Wildnisse (Sächsische Schweiz!), Guides durchs Naturprogramm (Hochzeitsflug der Waldameisen jetzt im Mai!), die besten Zeltplätze und schönsten Seen, die Geschichte des Schlafsacks („Die Nachtwurst“), das penislose Leben der Eule und leichte Gitarrengriffe fürs Lagerfeuer. Und das alles oft mit Augenzwinkern erzählt, mit Lust am Wortspiel und liebevollen Illustrationen. Und mit fünf Anzeigenseiten (Hanse Merkur, Alberto Jeans, Hanwag Bergschuhe, Olympus, Duravit).

Mit „Walden“, das in der „Geo“-Gruppe erscheint (Herausgeber ist „Geo“-Chefredakteur Christoph Kucklick, Redaktionsleiter sind Markus Wolff und Harald Willenbrock, die auch das Heftkonzept erarbeitet haben), will G+J an den Erfolg seiner Hobby-Nischentitel wie „Beef“ und „Flow“ anknüpfen. Der Name des Magazins bezieht sich auf das gleichnamige Buch des US-amerikanischen Schriftstellers Henry David Thoreau aus dem Jahr 1854, in dem dieser sein Leben in der Wildnis beschreibt. rp

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