Neuer Standort FAZ zieht ins Europaviertel

Montag, 26. März 2018
Das alte Verlags- und Redaktionsgebäude der "FAZ"
Das alte Verlags- und Redaktionsgebäude der "FAZ"
© FAZ

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat einen neuen Standort gefunden. Der neue Verlagssitz entsteht in unmittelbarer Nähe zur bisherigen Zentrale im Frankfurter Gallusviertel. Der Umzug ist für 2021 geplant.
Das neue Verlagsgebäude entsteht in der Europaallee und damit in direkter Nachbarschaft zum bisherigen Unternehmenssitz zwischen Mainzer Landstraße und Frankenallee. Das neue Hochhaus in der Nähe der Frankfurter Messe, das noch unter dem Projektnamen "Baufeld 43" firmiert, soll Anfang 2021 bezugsfertig sein. Was nach dem Umzug mit dem Gebäude an der Hellerhofstraße passiert, ist noch nicht klar. Der bisherige Standort war für die FAZ zu groß geworden, zudem gab es einen Renovierungsrückstau in Millionenhöhe: "Unser Haus ist alt, hat viel zu hohe Verbrauchs- und vor allem Energiekosten, hat einen hohen Renovierungsbedarf in der Größenordnung von 60 bis 80 Millionen Euro. Für uns ist es sinnvoll, den Standort zu wechseln, um moderne, attraktive Arbeitsbedingungen für Verlag und Redaktion zu haben", erklärte FAZ-Geschäftsführer Thomas Lindner kürzlich im Interview mit HORIZONT

Den Beschäftigten war insbesondere an einem Verbleib der FAZ im Frankfurter Stadtgebiet gelegen. Intern gab es Befürchtungen, der Verlag könnte wie die Süddeutsche Zeitung in einen Neubau auf der grünen Wiese außerhalb von Frankfurt ziehen. 

Der Entwurf des Neubaus im Europaviertel stammt von dem Berliner Architekturbüro Eike Becker, Projektentwickler und Bauherren sind die Paulus Immobiliengruppe und Patron Capital Partners. dh
HORIZONT Newsletter Vor 9 Newsletter

Der Wake-Up Call der Branche

 


Meist gelesen
stats