Neuer Redaktionssitz "FR" zieht in den Frankfurter Westen

Freitag, 27. September 2013
Das Verlagshaus ist Geschichte: Künftig residiert die "FR" in der Nähe der "FAZ"
Das Verlagshaus ist Geschichte: Künftig residiert die "FR" in der Nähe der "FAZ"


Für die Mitarbeiter der "Frankfurter Rundschau" (FR) hieß es in den letzten Wochen Kisten packen: Ende September bezieht das 34-köpfige Redaktionsteam sein neues Domizil im Frankfurter Westen, ganz in der Nähe zu den Verlagssitzen der Miteigentümer Frankfurter Societät und "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ) - und übrigens auch zum Deutschen Fachverlag, in dem HORIZONT erscheint.
In der Mainzer Landstraße 205 hat die "FR" eine "lichtdurchflutete Büroetage" angemietet, in der jedes Zeitungsressort ein eigenes Büro besitzt. Die Hard- und Softwareausstattung für die Redakteure ist auf dem neuesten technologischen Stand, wie der Verlag mitteilt: Seit Jahresmitte arbeitet das Redaktionsteam bereits mit einem vollständig virtualisierten Redaktionssystem der Firma HUP.

Die "Frankfurter Rundschau" musste im November 2012 Insolvenz anmelden und wurde im Februar dieses Jahres von der "FAZ" übernommen. Seitdem wird die Traditionszeitung in einer unabhängigen Verlags- und Redaktionsgesellschaft weitergeführt. Die Frankfurter Societät, zu der auch die "Frankfurter Neue Presse" gehört, hält 55 Prozent der Anteile und zeichnet für den operativen Betrieb verantwortlich. Der "FAZ" gehören 35 Prozent. Mit einem zehnprozentigen Anteil soll die Karl-Gerold-Stiftung, eine der ursprünglichen Eigentümerinnen der "FR", die unabhängige, linksliberale Ausrichtung des Blattes garantieren. fam
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