Neuer Politikteil "Tagesspiegel" zielt verstärkt auf Entscheider in Berlin

Montag, 10. Februar 2014
Die Zeitung erreicht 54 Prozent der politischen Entscheider in Berlin
Die Zeitung erreicht 54 Prozent der politischen Entscheider in Berlin


Der "Tagesspiegel" baut seine Politik-Berichterstattung aus. In den Sitzungswochen des Deutschen Bundestages erscheint künftig jeden Dienstag das sechsseitige Zeitungsbuch "Tagesspiegel Agenda". Mit dem neuen Politikteil will die Tageszeitung gezielt den politischen Betrieb in der Hauptstadt ansprechen.
Mit "Tagesspiegel Agenda" verbindet der Verlag zwei Anliegen: Zum einen wolle man mit dem neuen Teil eine "vertiefende Politikberichterstattung mit hohem Nutzwert bieten", die angesichts der aktuellen Machtverhältnisse im Deutschen Bundestag mehr Transparenz schaffen soll. Zum anderen will die Zeitung aus der Hauptstadt mit den neuen Seiten gezielt den Politikbetrieb in der Hauptstadt ansprechen. Neben den Mitgliedern des Parlaments und des Kabinetts richtet sich "Tagesspiegel Agenda" auch an Mitarbeiter in Ministerien und Abgeordnetenbüros, in Behörde und Parteizentralen, in Verbänden und Interessensvertretungen sowie in Medien und Wissenschaft. Das sechsseitige Buch erscheint immer dienstags in den Sitzungswochen des Bundestages. Demnach sind in diesem Jahr 20 Ausgaben geplant.

Eigenen Angaben zufolge erreicht der "Tagesspiegel" in Berlin 54 Prozent der politischen Entscheider. Ein Pfund, mit dem die Zeitung auch in der Vermarktung punkten will: "Mit 'Tagesspiegel Agenda' wollen wir in der Vermarktung ein neues Geschäftsfeld eröffnen", sagt Geschäftsführer Florian Kranefuß: "Damit wird der Tagesspiegel zur idealen Plattform für alle überregionalen Kampagnen, die sich an Meinungsbildner wenden. Zudem wollen wir Neukunden ansprechen, denen wir für ihren wachsenden Bedarf, Politik-Entscheider in der Hauptstadt zu erreichen, ein hochwertiges redaktionelles Umfeld mit der führenden Reichweite in dieser Leserschaft bieten können." Produziert wird der neue Teil unter der Leitung der "Tagesspiegel"-Chefredakteure Stephan-Andreas Casdorff und Lorenz Maroldt. dh
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