Neuer Job Peter Würtenberger geht für Springer in die USA

Mittwoch, 04. März 2015
ASMI-Chef Peter Würtenberger
ASMI-Chef Peter Würtenberger
Foto: Foto: Axel Springer

Zwischen den Zeilen konnte man das schon des Öfteren herauslesen. Jetzt ist es offiziell: Peter Würtenberger geht für Axel Springer in die USA. Der 48-Jährige darf für den Medienkonzern nach Übernahmezielen Ausschau halten. Sein Büro wird er allerdings nicht im Silicon Valley beziehen, sondern in New York.
Wie CEO Mathias Döpfner am heutigen Mittwoch auf der Bilanzpressekonferenz von Axel Springer in Berlin ankündigte, wird Würtenberger als Executive Vice President in die USA gehen. In dieser Funktion, die eigens für Würtenberger geschaffen wurde, wird der langjährige Springer-Manager direkt an Döpfner berichten. Würtenberger, der zuletzt die Vermarktungsorganisation Axel Springer Media Impact (Asmi) führte, solle für den Konzern "Corporate/Business Development" betreiben. Heißt: Würtenbergers Job ist es, nach potenziellen Übernahmezielen Ausschau zu halten und Akquisitionen in die Wege zu leiten. Damit werde sich Würtenberger "perspektivisch wohl seinen nächsten eigenen Job schaffen", so Döpfner auf der Pressekonferenz. Wie Würtenberger gegenüber HORIZONT Online präzisiert, geht es um Übernahmeziele nicht nur in den USA, sondern auch in Großbritannien.
Geyr Wuertenberger
Bild: Havas / Axel Springer

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Würtenberger, der 2012 gemeinsam mit "Bild"-Chefredakteur Kai Diekmann und Idealo-Chef Martin Sinner eine längere Dienstreise ins Silicon Valley unternahm, soll schon länger mit einem Job in den USA liebäugeln. Ende vergangenen Jahres wurde bekannt, dass er gern für Springer ins Silicon Valley zurückkehren würde. Seit Anfang 2014 unterhält Springer dort bekanntlich eine ständige Repräsentanz, die von Anton Waitz geleitet wird.  Dass Würtenberger als Chief Marketing Officer und ASMI-Chef aufhört, ist spätestens seit Januar 2015 bekannt. Damals bestätigte Springer, dass Andreas Geyr, bisher Europa- und Deutschland-Chef der französischen Werbeagentur Havas, Würtenbergers Nachfolger wird. mas
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