Dank #Verafake Jan Böhmermanns "Neo Magazin Royale" ist größter Online-Hit des ZDF

Dienstag, 27. Dezember 2016
#Verafake war der größte ZDF-Hit im Netz
#Verafake war der größte ZDF-Hit im Netz
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Jan Böhmermann und sein "Neo Magazin Royale sind für das ZDF vor allem im Internet eine Bank. Das belegen auch diese Zahlen: Laut einer Mitteilung der Sendeanstalt war die Folge vom 12. Mai die meistgesehene Sendung in der ZDF-Mediathek im Jahr 2016. Damals hatten Böhmermann und sein Team einen Coup gelandet - und RTL ziemlich alt aussehen lassen.
Die Macher des "Neo Magazin Royale" hatten zuvor zwei Fake-Kandidaten bei der Kuppelshow "Schwiegertochter gesucht" eingeschleust und zweifelhafte Machenschaften bei der Produktion aufgedeckt. Der Gag ging nach der Ausstrahlung am 12. Mai als #Verafake im Netz steil. Laut ZDF wurde die entsprechende "Neo Magazin Royale"-Sendung 496.000 Mal abgerufen und war damit das meistgesehene Video im Online-Angebot des ZDF im Jahr 2016.
Und auch was die Statistik der erfolgreichsten Youtube-Videos des ZDF angeht, ist Jan Böhmermann das Maß aller Dinge: Das mit Abstand erfolgreichste Video auf den Youtube-Kanälen des Zweiten ist mit 10,95 Mio. Sichtungen die Gangsterrap-Parodie "Ich hab Polizei" des fiktiven Rappers "POL1Z1STENS0HN". Auch die Ränge zwei und drei werden mit #Verafake (6,93 Millionen Sichtungen) und "Be Deutsch" (5,22 Millionen Sichtungen) von "Neo Magazin Royale"-Videos belegt. Die #Verafake-Episode war auch in den erfolgreichsten Youtube-Videos des Jahres vertreten
Im Schnitt erreicht das "Neo Magazin Royale" laut ZDF 191.000 Sichtungen pro Ausgabe. Damit ist das Format jedoch nicht die zuschauerstärkste Sendung des Zweiten im Netz: Die "Heute Show" ist mit durchschnittlich 198.000 Sichtungen noch erfolgreicher. Auf Platz zwei der meistgesehenen ZDF-Videos landen allerdings nicht die Comedians um Anchorman Oliver Welke. Auch hier hat Jan Böhmermann wieder seine Finger im Spiel: Die erste Folge der Talkshow "Schulz & Böhmermann" vom 10. Januar 2016 kommt auf 339.000 Abrufe.
Allerdings weist die Sendeanstalt darauf hin, dass sich diese Zahlen nur auf den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 27. Oktober beziehen. Danach relaunchte das ZDF seine Mediathek. "Aufgrund einer Umstellung des Messverfahrens sind die Daten vor und nach dem Relaunch nicht vergleichbar", heißt es in einer Mitteilung aus Mainz. Zudem darf man davon ausgehen, dass die Zahl der Gesamtabrufe noch deutlich höher liegt. Denn nur die Nutzung über PCs und Laptops wurde berücksichtigt. "Die Nutzung über Smartphones, Tablets und Smart-TVs wird bisher weitgehend noch nicht erfasst", heißt es. ire
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