Nachrichtenportal Watson will Umgang mit mobilen News neu erfinden

Donnerstag, 23. Januar 2014
Die Beta-Version von Watson.ch ist bereits online
Die Beta-Version von Watson.ch ist bereits online


Geld verdienen oder Geld verbrennen? In dieser Woche startet in der Schweiz mit Watson.ch ein neues Nachrichtenportal, das im besten Fall den Umgang mit und den Markt der Online-News im deutschsprachigen Raum verändert - und im schlechtesten Fall als spektakulärer Total-Flop endet. Daraus machen selbst die Verantwortlichen von Watson.ch - abgeleitet vom englischen "What's on?", sinngemäß: "Was ist los?" - keinen Hehl. Und auch Spiegel Online macht mit.
Watson-Chef Hansi Voigt
Watson-Chef Hansi Voigt
Geldgeber ist der Schweizer Verleger Peter Wanner, dessen Verlag AZ Medien Sonntags- und Regionalzeitungen sowie Special-Interest-Magazine herausgibt. Er investiert umgerechnet 16 Millionen Euro in Watson.ch, hält 85 Prozent an der Betreiberfirma Fixxpunkt und gibt dem Projekt vier Jahre Zeit, sich zu bewähren. Die übrigen Anteile hält das etwa 15-köpfige Gründungsteam um Watson-Chef Hansi Voigt. Voigt war bis Ende 2012 lange Chefredakteur des größten Schweizer Newsportals 20min.ch, das zum Tamedia-Konzern gehört.

Die Ziele sind ambitioniert: In vier Jahren soll Watson.ch, bisher als Marke völlig unbekannt, seine Reichweite von Null auf 2 Millionen Nutzer katapultieren und die Gewinnschwelle erreichen - rein werbefinanziert. Auf der Kostenseite stehen derzeit 55 Vollzeitangestellte, über 40 davon in der Redaktion, oft abgeworben von renommierten Schweizer Titeln.

Wie Watson.ch das schaffen will, wie das Vermarktungskonzept aussieht und welche Rolle Spiegel Online dabei spielt, das lesen Abonnenten in der HORIZONT-Ausgabe 4/2014, die am Donnerstag, 23. Januar erscheint. rp
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