Nachrichtenmagazin "Spiegel" verschickt Vorabmeldungen künftig aus einer Hand

Mittwoch, 13. Juli 2016
Das "Spiegel"-Gebäude in der Hamburger Hafencity (Bild: Der Spiegel)
Das "Spiegel"-Gebäude in der Hamburger Hafencity (Bild: Der Spiegel)
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"Der Spiegel" treibt die Integration von Print und Online weiter voran - zumindest nach außen hin. Vorabmeldungen werden künftig nur noch unter dem einheitlichen Absender "Der Spiegel" verschickt.
Die Grenzen zwischen den Redaktionen des Nachrichtenmagazins und Spiegel Online seien im Alltag "längst fließend", begründen die stellvertretenden Chefredakteure Alfred Weinzierl (Der Spiegel) und Barbara Hans (Spiegel Online) die Entscheidung: Redakteure des "Spiegel" würden für die Website schreiben und umgekehrt, ursprünglich für die gedruckte Ausgabe vorgesehene Geschichten online veröffentlicht, da sie sonst von der Aktualität überholt würden. Man folge damit dem Trend in der Branche, die nicht mehr unterscheide, "ob eine Meldung übers Internet, via Fernsehen oder in gedruckter Form verbreitet wird". Alle Vorabmeldungen würden aber weiterhin eine individuelle Kontaktadresse für Nachfragen enthalten, außerdem sei künftig auf den ersten Blick erkennbar, aus welchem Ressort die Nachricht stamme. 
Klaus Brinkbäumer und Floriam Harms
Bild: Spiegel

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