Nachrichtenmagazin "Spiegel" startet Regionalteil in NRW

Freitag, 12. Februar 2016
Klaus Brinkbäumer
Klaus Brinkbäumer
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Regionalteil Nordrhein-Westfalen Nachrichtenmagazin


An diesem Wochenende kommt der "Spiegel" in Nordrhein-Westfalen wie angekündigt erstmals mit einem eigenen Regionalteil an den Kiosk. Auf acht Seiten bekommen die Leser im bevölkerungsreichsten Bundesland Beiträge aus und über ihre Region.
Die acht zusätzlichen Seiten für die Leser an Rhein und Ruhr in der Heftmitte bilden optisch und inhaltlich ein eigenes Ressort. Der Einstieg erfolgt "Spiegel"-typisch über eine Seite mit Meldungen und kleineren Geschichten, dahinter folgen in der Regel drei Artikel aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft oder Sport. Die Gestaltung orientiert sich am regulären Layout des Nachrichtenmagazins. "NRW-Themen widmen wir uns jetzt intensiver. Wir werden näher an die Ereignisse heranrücken und den zusätzlichen Raum im Heft nutzen, um ausführlich aus dem gesamten Bundesland zu berichten. Die journalistische Perspektive ist neu, der Anspruch an Stil und Qualität aber unverändert", erklärt "Spiegel"-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer. Produziert werden die zusätzlichen Seiten gemeinsam von der Redaktionsvertretung des "Spiegel" in Düsseldorf und den jeweiligen Ressorts der Hamburger Redaktion. Der Regionalteil erscheint zunächst testweise für drei Monate. Bei einem Erfolg will der "Spiegel" auch in weiteren Ballungsräumen eigene Regionalteile anbieten und damit die Auflage wieder ankurbeln.

Der Start des neuen Seiten wird in Nordrhein-Westfalen von einer regionalen Kampagne begleitet. Dazu gehören unter anderem Anzeigen in der Tagespresse sowie auf diversen Online-Seiten, Radiospots und Außenwerbung in verschiedenen Städten und am Flughafen Düsseldorf. Entwickelt wurde die Kampagne in Zusammenarbeit der Agentur FKK - Freie Kreative Kammer in Hamburg, die die PoS-Maßnahmen des Hamburger Nachrichtenmagazins betreut. dh
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