Nach G20-Gipfel "Hamburger Abendblatt" lädt Polizisten ein / "Bild" sucht nach Randalierern

Montag, 10. Juli 2017
Die heutige Ausgabe des "Abendblatts" dreht sich ausschließlich um den G20-Gipfel
Die heutige Ausgabe des "Abendblatts" dreht sich ausschließlich um den G20-Gipfel
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Der G20-Gipfel ist nach wie vor eines der dominierenden Themen in den Medien. Das "Hamburger Abendblatt" erscheint am Montag erstmals mit einer monothematischen Ausgabe und lädt Polizisten ein, Hamburg noch einmal privat zu besuchen. Die "Bild" veröffentlicht Großaufnahmen von Randalierern und Plünderern und ruft dazu auf, der Polizei bei der Fahndung nach Tätern zu helfen. 
In Hamburg sitzt der Schock über die Ausschreitungen während des G20-Gipfels nach wie vor tief. Das "Hamburger Abendblatt" arbeitet die Ereignisse am heutigen Montag in allen Teilen der Zeitung auf und veröffentlichte erstmals eine rein monothematische Ausgabe. Außerdem lädt Chefredakteur Lars Haider Polizisten, die während des Gipfels in der Hansestadt Dienst hatten, dazu ein, Hamburg noch einmal privat zu besuchen. Das, was sie beim G20-Gipfel erlebt haben, "das ist nicht unsere Stadt", schreibt Haider in einem offenen Brief an die Polizistinnen und Polizisten. Hamburg sei "eine weltoffene, liberale, liebenswerte Stadt. Und deshalb möchten wir Euch einladen, uns noch einmal zu besuchen. Diesmal ohne Uniform, ohne Schutzanzug." Mehrere Hotels hätten spontan Zimmer zur Verfügung gestellt, das Minitaurwunderland stelle Freikarten zur Verfügung. Man freue sich "auf ein gesundes Wiedersehen".
Die heutige Ausgabe des "Abendblatts" dreht sich ausschließlich um den G20-Gipfel
Die heutige Ausgabe des "Abendblatts" dreht sich ausschließlich um den G20-Gipfel (Bild: Hamburger Abendblatt)
Die "Bild" schlägt unterdessen härtere Töne an und fordert ihre Leser zur Mithilfe bei der Suche nach den "G20-Verbrechern" auf. Auf der Website und in der gedruckten Ausgabe vom Montag veröffentlicht die Boulevardzeitung unter der Schlagzeile "Gesucht!" Großaufnahmen von Steinewerfern und Plünderern. Zugleich fordert die "Bild" ihre Leser dazu auf, der Polizei sachdienliche Hinweise auf die Identität der Randalierer mitzuteilen. dh 
Die heutige Ausgabe der "Bild"-Zeitung
Die heutige Ausgabe der "Bild"-Zeitung (Bild: Bild)
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