Monika Affenzeller im Video-Interview Wie die "Miss"-Chefin mit Social Media neue Print-Abos generiert

Dienstag, 14. März 2017
Monika Affenzeller, Chefredakteurin "Miss", im Video-Interview
Monika Affenzeller, Chefredakteurin "Miss", im Video-Interview
Foto: HORIZONT

Im Jahr 2013 rückt die österreichische Frauenzeitschrift "Miss" Social Media ins Zentrum - und verkauft dadurch jetzt mehr Print-Abos. Im Video-Interview mit HORIZONT Online und turi2 erklärt Chefredakteurin Monika Affenzeller, warum dieser Schritt notwendig war. Und warum sie die Zukunft in Native Advertising sieht.
Gestartet war "Miss" eigentlich als klassische Print-Marke. "Spätestens 2013 haben wir gemerkt, dass wir etwas anders machen müssen, wenn wir weiter bestehen wollen", sagt Affenzeller. Heute ist der Titel sehr stark Social-Media-getrieben. "Social Media steht im Zentrum von all dem, was wir machen." Auf Facebook gilt "Miss" mit mehr als 420.000 Fans als größter Frauen-Titel. Und das habe dem Print-Titel sehr gut getan, heißt es. Die Abo-Zahlen für das Heft gehen seitdem nach oben.
Als Zielgruppe hat Affenzeller die Frauen zwischen 16 und 35 Jahren ausgemacht. Und diese müsse man über verschiedene Wege ansprechen: "Lean-back"-Inhalte für Print, schnelle Geschichten fürs Netz und im Stundentakt visuell aufbereitetes Material auf Facebook. In der App sollen vor allem Videos die Nutzerinnen an der Stange halten. Dabei versuche die Marke "Miss" stets als "beste Freundin" zu agieren. ron
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