Mobile Nutzung Jeder zweite Smartphone-Besitzer nutzt es beim Einkauf

Freitag, 12. Dezember 2014
Smartphones werden zunehmend auch zum Shoppen genutzt
Smartphones werden zunehmend auch zum Shoppen genutzt
Foto: Rangizzz/Fotolia
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Smartphone SevenOne Media Gerald Neumüller


Smartphones werden nicht nur zum Telefonieren, Mailen und SMSen genutzt, sie sind auch als Shoppingberater im Einsatz. Bereits mehr als die Hälfte der Besitzer verwenden das Gerät schon bei der Einkaufsplanung. Das ist ein Ergebnis des "Media Activity Guide Mobile", dem Nachfolger des "Mobile Barometer" von Seven-One Media.

Für die Erhebung hat Lightspeed GMI 1301 Teilnehmer befragt, Grundgesamtheit waren Onliner im Alter von 14 bis 69 Jahren. Vier von fünf Deutschen besitzen danach mittlerweile ein Smartphone und nutzen es für die Kommunikation, aber auch zum Einkauf. Am häufigsten wird allerdings noch im Ladengeschäft geshoppt. Fast 90 Prozent der Befragten kaufen mindestens monatlich dort ein.

Onlineshopping ist trotzdem mittlerweile etabliert. Rund 70 Prozent der Deutschen kaufen regelmäßig via PC und Laptop im Internet ein. Und jeder Fünfte nutzt dafür auch schon das mobile Device. Das ist im Verhältnis zu den anderen Endgeräten zwar noch wenig, dafür erfüllen Smartphones beim Einkauf aber auch noch ganz andere Bedürfnisse.

"Das Smartphone ist zum wichtigen Shoppingberater geworden", sagt Gerald Neumüller, Director Research bei Seven-One. Knapp 40 Prozent der Befragten nutzen Shopping-Apps, um sich zu informieren. Sie lesen auch Produktbewertungen (33 Prozent), blättern durch Prospekte (33 Prozent) und nutzen Bonusprogramme und Gutscheinaktionen (31 Prozent). Weitere 31 Prozent beteiligen sich an Auktionen, 24 Prozent bestellen bei Lieferservices und 17 Prozent bezahlen sogar mit dem Smartphone.

Auch am Point of Sale spielen die Geräte eine wichtige Rolle. Fast jeder Fünfte schaut sich Produktbewertungen an oder recherchiert noch am Regal nach Alternativen. Und 15 Prozent nutzen die so gewonnenen Informationen sogar noch für Preisverhandlungen im Geschäft. Ebenfalls 15 Prozent fragen Bekannte und Freunde, was sie kaufen sollen. pap

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