Mobile Marketing Association Snap und Upday kommen mit ins Board / Thema Attribution wird wichtiger

Montag, 31. Juli 2017
Chairman Mark Wächter freut sich über prominenten Zuwachs in der Mobile Marketing Association
Chairman Mark Wächter freut sich über prominenten Zuwachs in der Mobile Marketing Association
Foto: Mark Wächter

Mehr Gewicht: Der vor einem Jahr gegründete Deutschland-Ableger des weltweiten Interessenverbandes Mobile Marketing Association (MMA) nimmt namhafte Mitgliedsunternehmen stärker in die Verantwortung. So rücken nun auch Vertreter von Axel Springers und Samsungs Nachrichten-App Upday, vom Snapchat-Betreiber Snap sowie von den Adtech-Unternehmen Adcolony, Adjust und Appsflyer in das Executive Board. Und auch thematisch tut sich was.

„Die Werbeindustrie steht vor großen Veränderungen, denn mit der Aufmerksamkeit der Nutzer wandern auch die Budgets der Werbetreibenden zu Mobile“, sagt Peter Würtenberger, Vorstandschef von Upday und Mitglied des Executive Committees der MMA Germany. „Vor diesem Hintergrund ist es für uns wichtig, Teil der MMA Germany zu sein – einem Verband, der sich der mobilen Revolution verschrieben hat und den Markt mit wichtigen Standards und Best-Practices versorgt“, trommelt Würtenberger um weitere Mitglieder und Beitragszahler.

Bisher setzte sich das MMA-Entscheidungsgremium aus den Gründungsunternehmen Facebook, Google, Coca-Cola, Unilever, Telefónica, SAP XM, Adsquare und Smaato zusammen.

Außerdem verkündet die MMA auf globaler Ebene eine Partnerschaft mit der Digitalmesse Dmexco. In diesem Rahmen will der Mobile-Interessenverband mit weltweit über 800 Mitgliedsunternehmen aus 50 Ländern in Köln Seminare veranstalten und auch anderswo begleitende Events organisieren. Inhaltlich soll der Schwerpunkt dabei auf den Themen Customer Journey und Attribution liegen.

„Mobile Advertising wird 2017 erstmals den Großteil der digitalen Werbespendings ausmachen“, sagt MMA-Germany-Chairman Mark Wächter gegenüber HORIZONT. Nachdem sich der Verband im ersten Jahr darauf konzentriert habe, „Mobile die Aufmerksamkeit zu verschaffen, die das Medium verdient, liegt unser Fokus nun auf Excellence“, so Wächter. Wie wirkt mobile Werbung und wie kann man dies den Kanälen und Endgeräten zurechnen – darum soll es im zweiten MMA-Jahr stärker gehen. rp

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