Mobile-Effects-Studie Das Mobile Internet ist nicht mehr wegzudenken

Montag, 29. Februar 2016
Mobile Marketing gewinnt an Fahrt
Mobile Marketing gewinnt an Fahrt
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Smartphone Internetnutzung


Die mobile Internetnutzung hat sich in den vergangenen sechs Jahren insgesamt verdoppelt und auch die Verbreitung von Smartphones nimmt weiter stark zu. Jetzt zeigt die Studie "Mobile Effects" der Forward Ad Group, wie stark sich das Ganze auf den Mobile Commerce auswirkt. Sechs Grafiken sagen mehr als tausend Worte.
Preise werden auch unterwegs verglichen
Preise werden auch unterwegs verglichen (Bild: HORIZONT)
Am häufigsten werden Preise im Internet noch immer am stationären PC verglichen. 7,6 Prozent der Befragten haben sogar noch nie im Internet Preise recherchiert. Jedoch gaben bereits über die Hälfte an, inzwischen auch von unterwegs Preisvergleiche vorzunehmen. Auch das Abrufen zusätzlicher Produktinformationen ist für ein Drittel dabei durchaus relevant.
Personen ohne Tablet nutzen ihr Smartphone abends intensiver
Personen ohne Tablet nutzen ihr Smartphone abends intensiver (Bild: HORIZONT)
Zwischen 17 und 22 Uhr, also zur klassischen Drivetime, wird das mobile Internet auf dem Smartphone am häufigsten genutzt. In diesem Zeitraum befinden sich viele Berufstätige auf dem Weg von der Arbeit nach Hause und vertreiben sich die Fahrtzeit im Bus oder in der Bahn mit dem Smartphone, um im Web zu surfen oder Nachrichten zu schreiben. User, die sowohl ein Smartphone als auch ein Tablet besitzen, steigen jedoch später, zwischen 20 und 23 Uhr, häufig auf ihr Tablet um.

Je größer der Bildschirm, desto höher der Betrag
Je größer der Bildschirm, desto höher der Betrag (Bild: HORIZONT)
Mobile Commerce erfreut sich steigender Beliebtheit: Knapp 60 Prozent der Tablet-Besitzer haben schon einmal mobil geshoppt, beim Smartphone sind es immerhin knapp 40 Prozent. Bei kleineren Beträgen bis 50 Euro kaufen die Befragten inzwischen bevorzugt über ihr mobiles Endgerät ein. Übersteigt ihr Einkauf diesen Wert, wird weiterhin eher über den PC eingekauft. Das liegt vor allem daran, dass teurere Anschaffungen lieber in Ruhe und mit ausreichend Zeit von zu Hause aus recherchiert und anschließend getätigt werden als schnell zwischendurch. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Werte jedoch teilweise merklich gestiegen.

Über ein Drittel sind Heavy User
Über ein Drittel sind Heavy User (Bild: HORIZONT)
Noch immer nutzen etwas mehr als ein Drittel der Befragten das mobile Internet auf ihrem Smartphone oder Tablet nur maximal 20 Minuten am Tag. Einen ähnlichen Anteil haben jedoch die sogenannten Heavy User erreicht, die zwischen 60 und über 120 Minuten täglich das mobile Internet nutzen. Diese verwenden dafür bevorzugt ihr Tablet, dessen Verbreitung in den letzten Jahren rasant angestiegen ist und nun erstmals in der Studie berücksichtigt wurde.

User wollen mehr Online-Rabattaktionen
User wollen mehr Online-Rabattaktionen (Bild: HORIZONT)
Bereits über ein Drittel vergleichen Preise im Internet, ein kaum geringerer Teil der Befragten möchte das zukünftig. Vermehrt nachgefragt werden beim Onlineshopping besonders Sonderangebote und Rabattaktionen. 28,2 Prozent der Befragten, die noch nie etwas mobil gekauft haben, können sich durchaus vorstellen, künftig mobil einzukaufen.

Multiscreen-Nutzung ist auf dem Vormarsch
Multiscreen-Nutzung ist auf dem Vormarsch (Bild: HORIZONT)
Immer mehr User nehmen parallel zu ihrem TV-Konsum ein internetfähiges Gerät zur Hand. Die Werte liegen hier bei 56,5 Prozent für das Smartphone und 36,7 Prozent nehmen hier regelmäßig ihr Tablet. Bei vielen beschränkt sich die sogenannte Multiscreen-Nutzung noch immer auf die Werbepausen. Paralleles Surfen hat eher selten Bezug zum gesehenen Programm, die Anzahl an Befragten, die dabei nach Informationen zur Sendung gesucht haben, ist im Vergleich zum Vorjahr sogar noch deutlich gesunken. Sandra Enard
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