Mobile Effects M-Commerce boomt dank steigender Tablet-Absätze

Donnerstag, 20. Februar 2014
Die mobile Internetnutzung steigt rasant (Bild: Fotolia/Rangizzz)
Die mobile Internetnutzung steigt rasant (Bild: Fotolia/Rangizzz)
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Tomorrow Focus Smartphone Sonja Knab



Kaum ein Markt war ist so dynamisch wie der mobile Markt. Dank steigender Absätze für Smartphones und Tablets boomt M-Commerce 2014 wie nie zuvor. Das behauptet zumindest die neue "Mobile Effects"-Studie des Netzwerks Tomorrow Focus Media. HORIZONT präsentiert die Ergebnisse exklusiv vorab.
Seit 2010 führt ToFo Media mehrmals jährlich Konsumentenbefragungen durch, um die Entwicklung auf dem mobilen Markt zu verfolgen. Die aktuelle Studie analysiert die mobile Internetnutzung von 5064 Personen und zeigt einen enormen Wandel im Mediennutzungs- und Einkaufsverhalten vieler Konsumenten. So steigt die Anzahl der Menschen, die mobiles Internet nutzen exponentiell an: Waren es Anfang 2010 nur 30 Prozent, gehen mittlerweile 47 Prozent aller Befragten mit dem Mobiltelefon ins Internet. Damit ist das Potenzial aber noch nicht ausgeschöpft, denn auch 30 Prozent der Nicht-Nutzer planen noch in diesem Jahr den mobilen Internetzugang.

Mobile Endgeräte werden so immer mehr zum Begleiter im Alltag und sind auch beim Shopping nützliche Helfer. Sonja Knab, Director Research & Marketing bei Tomorrow Focus Media erklärt: "Der Bereich M-Commerce hat sich auch in der aktuellen Studie wieder als großer Wachstumsmarkt erwiesen." Mit über 20 Prozent mehr im Vergleich zu 2012 ist Mobile Shopping bereits bei jedem dritten Smartphone-Nutzer angekommen. Auch der Tablet-Markt wächst schnell: "Die Nutzung hat sich innerhalb eines Jahres verdoppelt und auch die Anzahl der Tablet-PCs pro Haushalt ist gestiegen. Das klassische Familien-Tablet gibt es nicht mehr," sagt Knab. Mehr als 40 Prozent der Befragten haben mindestens zwei Geräte in der Familie.

Die Nutzung von Applikationen über die Geräte hängt unterdessen stark von der Situation ab. Navigations-, Nachrichten- und Foto-Apps werden überwiegend unterwegs genutzt, während zu Hause Shopping eine wichtige Rolle spielt. Trotz der gestiegenen Begeisterung bei den Konsumenten bleibt für App-Entwickler auch in Zukunft die Monetarisierung ihrer Dienstleistungen schwierig. 70 Prozent der User sind nicht bereit, für die Anwendungen zu zahlen, bei 15 Prozent liegt die finanzielle Schmerzgrenze bei 2 Euro. hor

Mehr zu diesem Thema im Report Digital Marketing I, HORIZONT 8/2014.
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