Mehr Rot und Schwarz Pro Sieben verändert Senderdesign

Donnerstag, 05. Februar 2015
Pro Sieben setzt auch in den Anzeigen mehr auf Rot und Schwarz
Pro Sieben setzt auch in den Anzeigen mehr auf Rot und Schwarz
Foto: Pro Sieben

Es gibt wohl kaum einen Sender, der so klar profiliert ist wie Pro Sieben. Trotzdem legt Pro Sieben Sat 1 Media Hand an sein Flaggschiff und ändert das Design. "Als Sender der jungen Generation und als multimediale Marke ist es wichtig, dass wir auch im Design immer einen Schritt voraus sind", begründet David Loy, seit Jahresbeginn Marketingleiter von Pro Sieben, den Schritt und gewährt HORIZONT vorab einen Blick auf die neue Optik.
Sechs Jahre liegt das letzte Redesign zurück, damals primär für TV entwickelt. Rund ein Jahr haben das Team, bestehend aus Loy, dem übergreifenden TV-Marketingchef Malte Hildebrandt sowie Mitarbeitern vom zentralen Marketing und der internen Agentur Creative Solutions, an der Optik gearbeitet, die nun auf allen Plattformen ausgerollt wird. Der Aufwand ist enorm. Denn es geht nicht nur um das On-Air-Design, sondern auch um alle digitalen Angebote von der App bis zur Website sowie die Werbeformen auf den einzelnen Medienkanälen.
„Als Sender der jungen Generation und als multimediale Marke ist es wichtig, dass wir auch im Design immer einen Schritt voraus sind.“
David Loy
Das Redesign umfasst nahezu alle Elemente. Nur der Claim "We love to entertain you" und das Logo bleiben unverändert. Es gibt eine filigranere Schrift und ein elektronischeres Sound-Logo, die multimediale Anwendung sowie überarbeitete Sonderwerbeformen. "Wir haben eine Vielzahl von möglichen Programmintegrationen. Diese wollen wir optisch noch harmonischer an das Programm anpassen", sagt Loy. Am auffälligsten ist die veränderte Farbgebung: Seit dem letzten Relaunch 2009 dominierte Silbergrau. Dies rückt nun in den Hintergrund und wird abgelöst durch eine eher sinistre Kolorierung in Schwarz und Rot.
Pro Sieben setzt auch in den Anzeigen mehr auf Rot und Schwarz
Pro Sieben setzt auch in den Anzeigen mehr auf Rot und Schwarz (Bild: Pro Sieben)
Viel Energie steckt im On-Air-Design. Bei den Abbindern der Trailer, den Packshots, kommt künftig ein Rahmen zum Einsatz, der das Bild in Ebenen unterteilt. Bei aufwendig produzierten Trailern für Programm-Highlights wie "Spiderman" wirkt es mitunter so, als wäre die Werbung in 3D produziert und Spiderman würde gleich aus dem Rahmen klettern. "Parallaxen-Effekt" heißt das im Fachjargon. "Der Aufwand für die Herstellung der 3D-Effekte ist hoch. Das machen wir vor allem bei Highlight-Programmen", erklärt Loy. Erstmals zum Einsatz kommt das veränderte Design am 12. Februar. Um 20.13 Uhr wird ein eigener Trailer dazu laufen. Das neue On-Air-Design startet damit unmittelbar mit der 10. Staffel von "Germany’s next Topmodel", die um 20.15 Uhr beginnt. Anzeigen, die schon jetzt für "GNTM" laufen, vermitteln bereits eine Ahnung davon, wie sich Pro Sieben künftig präsentieren wird. pap

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