Mega-Studie Verlagsriesen starten Best for Planning

Mittwoch, 25. September 2013
Oliver Radtke, Andreas Schoo, Dr. Andreas Wiele und Philipp Welte beim b4p-Launch
Oliver Radtke, Andreas Schoo, Dr. Andreas Wiele und Philipp Welte beim b4p-Launch


Am heutigen Mittwoch fiel in Düsseldorf der Startschuss: Mit ihrer Riesenstudie Best for Planning (B4P) wollen die vier Großverlage Axel Springer, Bauer, Burda und Gruner + Jahr einen Standard für crossmediale Mediaplanung schaffen. B4P beruht auf 30.000 Einzelinterviews. Im besten Fall kann der Medienteil dieser ersten gemeinsamen Markt-Media- und Leistungsstudie, die fortan jährlich erscheint und bisher Lizenzen an 27 weitere Medienunternehmen vergeben konnte, zur Grundlage einer Crossmedia-Währung für Printmarken werden. Aus Hamburg, München und Berlin waren die Verlagsbosse Oliver Radtke (Vorstand Operations G+J), Andreas Schoo (Konzerngeschäftsleiter Bauer), Philipp Welte (Vorstand Zeitschriften Burda) und Andreas Wiele (Vorstand Zeitschriften Axel Springer) persönlich angereist, um nach zwei Jahren Vorarbeit ihr Werk zu präsentieren. Die Verbraucher-Analyse (Bauer/Springer) und die Typologie der Wünsche (Burda) gehen in B4P ersatzlos auf.

B4P ersetzt die bisherigen Marktstudien der Verlage
B4P ersetzt die bisherigen Marktstudien der Verlage
"Uns Verlage verbindet wesentlich mehr, als uns trennt. Wenn wir unsere Kompetenzen bündeln, kann Großes entstehen wie Best for planning, die umfangreichste Markt-Media-Studie unseres Landes", betonte Philipp Welte, Verlagsvorstand Hubert Burda Media. Für Andreas Schoo, Konzerngeschäftsleiter der Bauer Media Group liefert die Studie "die Antwort auf die komplexen und gesättigten Märkte", in denen alle Verlage agieren: "Die einzigartige Open-Source-Konzeption in Zusammenarbeit mit Werbetreibenden und Agenturen garantiert maximale Relevanz und Flexibilität für den Planungsalltag. Damit liefert Best for planning die umfangreichste und differenzierteste Planungsbasis für Märkte in Deutschland. Best for planning gibt uns heute und in Zukunft einen unschätzbaren Wettbewerbsvorteil."

Die Datenbasis jedenfalls ist gewaltig: 2400 Marken in mehr als 100 Produktbereichen werden über die Darstellung der Verwender erhoben. Die Studie fragt Informationsinteressen bei 37 Themen sowie 25 redaktionelle Interessen in Print und bei 62 TV-Genres ab. Über 150 Statements zu Lebenseinstellungen sollen bei der Beschreibung von Zielgruppen und Typologien helfen. Daneben erhebt B4P die Nutzung von 184 Magazinen, vier überregionalen und 40 regionalen Tageszeitungen, 103 Websites und 39 Apps wenn möglich an die Reichweitenwährungen der AG.MA angepasst. Der B4P-Medienteil umfasst somit alle etablierten Kanäle, inklusive TV, Radio, Plakat, Kino, Online, Mobile und Social Media.

Exklusiv für Abonnenten

Exklusiv für Abonnenten
Warum es fast ein Branchenwunder ist, dass es B4P überhaupt gibt – das lesen Abonnenten in der HORIZONT-Ausgabe 39/2013, die am Donnerstag, 26. September erscheint.

HORIZONT abonnieren
HORIZONT E-Paper abonnieren
HORIZONT for iPad beziehen


Dazu erste Ergebnisse: 32 Prozent der Deutschen nutzen ein Smartphone, bei den 14- bis 29-Jährigen sind es bereits 67 Prozent. Dennoch lesen auch "Digital Natives" noch analog: 79 Prozent der 14- bis 19-Jährigen lesen in ihrer Freizeit mindestens gelegentlich Bücher, Zeitschriften oder Zeitungen. Und 8 Prozent aller Deutschen nutzen Tablet-PCs und geben hier mehr Geld für Apps aus als Smartphone-User. Im Vergleich zum Handy eignen sich Tablets zudem gut für den Konsum klassischer Medieninhalte: Bereits 20 Prozent der Tablet-Nutzer lesen Apps von Zeitschriften. Ihr Anteil ist damit höher als bei den Smartphone-Usern; bei denen sind es nur 16 Prozent. rp
Meist gelesen
stats