Meetrics Viewability Benchmarks III/2017 Sichtbarkeit von Online-Werbung steigt weiter an

Donnerstag, 02. November 2017
Max von Hilgers, CEO und Co-Founder von Meetrics
Max von Hilgers, CEO und Co-Founder von Meetrics
© Meetrics

Die Sichtbarkeit von Display-Werbekampagnen im deutschen Markt ist weiter im Aufwind: Laut dem Meetrics-Report Viewability Benchmarks III/2017 lag die Sichtbarkeitsrate digitaler Anzeigen im dritten Quartal hierzulande bei 58 Prozent und damit um einen Prozentpunkt gegenüber dem Wert aus dem vorangegangenen Quartal
Mit diesem Wert liegt Deutschland im internationalen Vergleich weiterhin hinter Frankreich (59 Prozent, +1 Prozentpunkt im Vergleich zum 2. Quartal) auf Rang vier. "Diese anhaltend positive Tendenz ist für uns ein Zeichen, dass die Bemühungen, die Sichtbarkeit von Werbeanzeigen zu steigern, Früchte tragen", sagt  Max von Hilgers, Managing Director und Co-Gründer von Meetrics. Neuer Spitzenreiter ist Italien (68 Prozent) das Österreich (67 Prozent, -2 Prozentpunkte) auf Platz 2 verwiesen hat. Großbritannien befindet sich mit einer Sichtbarkeitsrate von 52 Prozent auf dem letzten Rang.  Wesentlich besser sehen die Sichtbarkeitsraten von Video-Ads aus: Mit 80 Prozent befinden sich diese international auf sehr sehr hohen Niveau. Grund hierfür seien unter anderem effiziente Instream-Platzierungen, wie Meetrics mitteilt. Nun gelte es, diese Efffizienz auch für Banner zu erreichen, wo noch zu viel Budget verloren gehe, so von Hilgers: "Im deutschen Markt gibt es immer noch viel zu tun. Advertiser, Publisher und Agenturen sollten gleichermaßen Initiative zeigen, gute Viewability-Werte zu erreichen und dazu alle technischen Hilfsmittel nutzen."
Grundlage für die Viewability Benchmarks von Meetrics ist die Richtlinie "50/1" des Interactive Advertising Bureau (IAB) und des Media Rating Councils (MRC). Demnach müssen mindestens 50 Prozent der Werbemittelfläche für mindestens eine durchgehende Sekunde im sichtbaren Bereich des Browsers gewesen sein. Bei Video Ads lautet die Empfehlung "50/2", d.h. das Werbemittel muss mindestens mit 50 Prozent seiner Fläche für wenigstens 2 Sekunden sichtbar geworden sein.

Es gibt aber auch Ansätze im Markt, die Sichtbarkeit von Online-Werbung noch strenger zu messen. Die Group M etwa verfolgt für ihre Kunden den Standard 100/1 - dabei muss eine Display-Werbung sogar komplett sichtbar gewesen sein. Technologie-Partner bei der Messung ist überigens: Meetrics. Auch für Videos hat das Mediaagentur-Netzwerk aus der WPP-Holding strengere Regeln eingeführt. ire
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