Medienrechte Wieder Hoffnung bei ARD und ZDF in Sachen Olympia-Übertragungen

Dienstag, 18. Juli 2017
Discovery-Managerin Susanne Aigner-Drews
Discovery-Managerin Susanne Aigner-Drews
© Getty Images / Maja Hitij
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Die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender ARD und ZDF dürfen sich wieder Hoffnungen auf eine Liveberichterstattung von Olympischen Spielen machen. "Ich kann bestätigen, dass es wieder Gespräche gibt", sagte die Deutschland-Chefin von Discovery, Susanne Aigner-Drews am Montag der Deutschen Presse-Agentur.

Sie bestätigte damit einen Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Nach Informationen des Blattes geht es zunächst um die Winterspiele im nächsten Jahr in Pyeongchang (Südkorea). Aber auch mit Blick auf die danach folgenden Olympischen Spiele in Tokio (Sommer 2020), Peking (Winter 2022) und Paris oder Los Angeles (Sommer 2024) ist eine Kooperation wieder wahrscheinlicher geworden.

Im vergangenen November waren die Verhandlungen wegen unterschiedlicher Preisvorstellungen eingestellt worden. Danach entschied sich Discovery, die Direktübertragungen als Rechteinhaber selbst auf seinem Sender Eurosport auszustrahlen. Laut "FAZ" steht die Kehrtwende bevor. "Wie die öffentlich-rechtlichen Sender hat auch Discovery immer betont, dass es uns ein Anliegen ist, mit Partnern zusammenzuarbeiten, die die Olympischen Spiele wertschätzen", sagte Aigner-Drews der Zeitung. dpa

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