Medienkonzern American-Idol-Ende belastet RTL / Umsatz und operatives Ergebnis sinken

Donnerstag, 11. Mai 2017
Die Zentrale der RTL Group in Luxemburg
Die Zentrale der RTL Group in Luxemburg
Foto: RTL Group
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RTL Castingshow Fox


Das Auslaufen der US-Castingshow American Idol hat die RTL Group im ersten Quartal ausgebremst. Der Umsatz fiel im ersten Quartal um knapp zwei Prozent auf 1,41 Milliarden Euro, wie der Pro Sieben Sat 1-Konkurrent am Donnerstag mitteilte. Aktienanalysten hatten einen zumindest stagnierenden Erlös erwartet.
Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sei um rund acht Prozent auf 264 Millionen Euro gefallen. Dies gehe vor allem auf niedrigere Ergebnisbeiträge des Fußballklubs Girondins de Bordeaux, der zur RTL-Tochter Groupe M6 gehört. Auch beim operativen Ergebnis hatten die Experten einen höheren Wert auf ihrem Zettel. Der Umsatzrückgang sei auf das Ende der Sendung "American Idol" beim US-Sender Fox zurückzuführen. Die Sendung wurde von der RTL-Tochter Freemantle produziert. Inzwischen ist bekannt geworden, dass der Sender ABC die Show wiederbeleben will. Die Prognosen für das laufende Jahr wurden bestätigt. Demnach soll der Umsatz 2017 um 2,5 bis 5 Prozent steigen und das operative Ergebnis weitgehend stabil bleiben. dpa
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