Mathias Döpfner zum Verkauf "Wir mussten jetzt handeln"

Donnerstag, 25. Juli 2013
"Schwierige Entscheidung": Mathias Döpfner
"Schwierige Entscheidung": Mathias Döpfner


In einem zweiseitigen Schreiben an die Mitarbeiter hat Axel-Springer-Chef Mathias Döpfner heute morgen den Deal mit der Funke Mediengruppe begründet, berichtet Spiegel Online. Demnach sei die Axel Springer AG an einem "Punkt in der Unternehmensentwicklung" angekommen, "der uns eine weitreichende und schwierige Entscheidung abverlangt". Döpfner sprach von einem großen Konsolidierungsprozess, der der Branche noch bevorstehe und der den Verlagen letztlich nur zwei Möglichkeiten ließe: Verkaufen oder Zukaufen. Auch aus kartellrechtlichen Gründen mit dem Dickschiff "Bild" im Konzern sind Zukäufe nicht immer leicht durchzusetzen habe man sich für Verkaufen entschieden.

Dramatisch auch Döpfners Worte zum gewählten Zeitpunkt: "Wenn wir jetzt nicht handeln, müssten wir uns um die Zukunft von 'Hamburger Abendblatt', 'Berliner Morgenpost' und der Zeitschriften und deren dauerhafte Überlebenschancen ernsthaft Sorgen machen", zitiert Spiegel Online den Axel-Springer-Vorstandsvorsitzenden. as
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