Mailversand ohne Adresse Google verknüpft Gmail und Google Plus

Montag, 13. Januar 2014
Ein Klick in das Adressfeld reicht, um Mails an Google-Plus-Mitglieder zu schicken (Foto: Google)
Ein Klick in das Adressfeld reicht, um Mails an Google-Plus-Mitglieder zu schicken (Foto: Google)


Google rührt wieder die Werbetrommel für sein soziales Netzwerk Google Plus: Künftig können Nutzer der Plattform via Gmail Nachrichten an andere Google Plus-Mitglieder schicken, ohne deren E-Mail-Adresse zu kennen. Dazu ist lediglich die Eingabe des Namens in die Adresszeile nötig, die Autovervollständigung erledigt den Rest. Wer damit nicht einverstanden ist, muss sich aktiv von dem Feature verabschieden. Google unterscheidet dabei zwischen Nachrichten von Usern, die zu den eigenen "Kreisen" (vergleichbar mit der Freundesliste bei Facebook) gehören, und fremden Nutzern. Deren Mails sortiert Gmail automatisch in den Ordner "Soziale Netzwerke". Die eigene Mail-Adresse wird dem Gegenüber dabei erst übermittelt, wenn man auf eine empfangene Nachricht antwortet. Mails von Kontakten landen im normalen Posteingang.

Das Internetunternehmen betont in einem Blogpost, dass die Gmail-Nutzer ständig die Kontrolle behalten und keine Flut an unerwünschten E-Mails zu befürchten haben. Es besteht die Möglichkeit, per Opt-Out die Funktion vollständig abzuschalten oder auf einige Absender zu beschränken. In einigen Tagen soll das neue Angebot bei allen Gmail-Nutzern aktiv sein. Die Plattform will ihre User umfassend darüber informieren. fam
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