MAGAZINE (SPONSORED POST) „Landlust“ zeigt, wie Print Millionen begeistern kann

Donnerstag, 03. November 2016
„Landlust“ zeigt, wie Print Millionen begeistern kann
„Landlust“ zeigt, wie Print Millionen begeistern kann
Foto: LV Publikumsmedien GmbH & Co. KG

Das Magazin ist ein Statement: gegen Flüchtigkeit, für Beständigkeit. Mit seinem Plädoyer für Nachhaltigkeit, Authentizität und Wertigkeit beweist „Landlust“ äußerst erfolgreich, wie sich ein Printtitel auf einem umkämpften Markt durchsetzen und begeistern kann. Seit dem Start im Jahr 2005 hat sich „Landlust“ zu einem Bestseller mit Millionen-Auflage entwickelt.

Viele Menschen spüren heute eine Sehnsucht nach einem einfachen, überschaubaren und authentischen Leben – als Gegenentwurf zum hochkomplexen Alltag und seiner atemberaubenden Hektik. Dies hat jüngst das Rheingold-Institut, das sich seit Jahrzenten mit qualitativ-psychologischer Wirkungsforschung befasst, in einer Analyse ermittelt.

Der L-Faktor: eine Erfolgsformel

Was den „Landlust“-Erfolg bis heute wirklich ausmacht, lässt sich vielleicht am besten durch den L-Faktor beschreiben – und zwar in fünf miteinander korrespondierenden Varianten:

  • Leidenschaft, mit der sich Blattmacher, Autoren, Fotografen in die Geschichten stürzen
  • Liebe zum Detail, die sie dabei beweisen
  • Lust auf Land, die auf jeder Seite spürbar ist
  • Lesernähe, die sich das Magazin bewahrt hat, und sich daraus ergebende
  • Limits, die ernstgenommen werden.

Welche gewaltige Kraft „Landlust“ entwickeln kann, lässt sich mit einer Anekdote belegen. Als die Zeitschrift einen Engel aus Gips, Pappe und Styropor auf dem Cover zeigte und im Heft die Bastelanleitung dazu brachte, löste das eine derartige Nachfrage aus, dass den Apotheken und Geschäften für Bastelbedarf in weiten Teilen Deutschlands der Gips ausging und Hersteller nicht mehr liefern konnten.
Print wirkt: Wer das Magazin liest, tut das mit höchster Aufmerksamkeit. Ist es die „radikale Sensationsarmut“ („Süddeutsche Zeitung“), die massenhaft ankommt? Oder gar die „Flucht ins Idyll“ („Spiegel“), die „Landlust“ angeblich propagiert? Sicher ist: Eine fast freundschaftliche Beziehung hat sich zwischen Redaktion und Käufern entwickelt.
Das schafft eine ganz besondere Kontaktqualität, die auf die Anzeigen im Heft ausstrahlt. Und die durch das Prinzip „Weniger ist mehr“ zusätzlich gestärkt wird: Aus Leserreaktionen abgeleitet und auf die Rheingold-Analyse gestützt, ist das Text-Anzeigen-Verhältnis im vorderen redaktionellen Teil auf unter 15 Prozent begrenzt.
Wie ist es „Landlust“ gelungen, den Zeitgeist zu prägen? Welches Lebensgefühl verbindet die Leser? Und wie lässt sich der Erfolg dauerhaft halten? Fragen an die Chefredakteurin Ute Frieling-Huchzermeyer, die „Landlust“ seit Gründung mit viel Herzblut macht.

„Unsere Leser verbindet ein Lebensgefühl“

Frau Frieling-Huchzermeyer, wie schaffen Sie und Ihr Team es, die Begeisterung für „Landlust“ nach zehn Jahren anhaltend hochzuhalten?
Unsere Aufgabe ist es, für jede neue Ausgabe sensibel die Themen aufzuspüren und erstklassig aufzubereiten. Das setzt Empfindsamkeit, Kreativität und solides journalistisches Handwerk voraus.
Ute Frieling-Huchzermeyer
Ute Frieling-Huchzermeyer (Bild: LV Publikumsmedien GmbH & Co. KG)

Heute gilt „Landlust“ als beliebtes Beispiel dafür, wie Print-Titel immer noch ein Millionenpublikum begeistern können. Wie gelingt es Ihnen, die Leser zu binden?
Selbstverständlich durch unsere Themen. Und durch Tipps. Wenn wir beispielsweise eine Bastelanleitung für einen Engel aus Gips im Heft haben, dann ist die Reaktion so überwältigend, weil die Leser aktiviert werden. Sie sind keine passiven Konsumenten, sondern direkt involviert. Aus der letzten Rheingold-Studie und den nach wie vor begeisterten Leserzuschriften wissen wir, wie nachhaltig die Leser-Blatt-Bindung seit dem elfjährigen Bestehen der Zeitschrift wirkt. Nach erster Euphorie haben die Leser inzwischen eine tiefe Bindung zum Heft, empfinden Vertrauen und identifizieren sich mit dem Magazin.
Hilft dem Magazin auch der Zeitgeist?
Die Dinge liegen auf der Hand: Der Alltag wird immer schneller, abstrakter und komplexer. Da braucht der Mensch etwas, um im Hier und Jetzt anzukommen.
So wie in „Landlust“?
Es ist das Lebensgefühl, was unsere Leser verbindet: Die Liebe zur Natur und der Wunsch, den Ausgleich in einer realen naheliegenden Welt zu finden. Nicht virtuell unterwegs zu sein, sondern das Große im Kleinen zu entdecken, sich zu inspirieren, um etwas „selber zu machen“, draußen das Gefühl von Weite zu erleben ...
Was zeichnet aus Ihrer Sicht die Leser von „Landlust“ aus?
Unsere Leser sind bewusst lebende Menschen, mit Sinn für die Natur und nachhaltiges Handeln. Auch beim Konsum. Sie empfinden eine besondere Wertschätzung für das Echte, für die Solidität und Wertigkeit von Dingen.

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