MA 2014 Pressemedien I Reichweite der Zeitschriften steigt leicht

Mittwoch, 22. Januar 2014
Die Gesamtreichweite der Zeitschriften in Deutschland ist unverändert hoch
Die Gesamtreichweite der Zeitschriften in Deutschland ist unverändert hoch


Die Zeitschriftennutzung in Deutschland ist weitgehend stabil. Das geht aus der heute von der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (Agma) vorgelegten MA 2014 Pressemedien I hervor. Insgesamt stieg die Reichweite der erfassten Zeitschriften sogar leicht an. Auch die Mehrzahl der Titel konnte ihre Reichweite ausbauen. Insgesamt lesen 91,5 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren Zeitschriften, das entspricht 64,35 Millionen Lesern. Damit stieg die Gesamtreichweite im Vergleich zur vorangegangenen MA 2013 II leicht an: Diese hatte eine 64,3 Millionen Zeitschiftenleser ermittelt, was einer Reichweite von 91,4 Prozent entsprach. Besonders erfreulich für die Verlage: Bei den jungen Lesern von 14 bis 19 Jahren ist die Nutzung von 89,8 Prozent auf 90,1 Prozent sogar leicht gestiegen.

"Die stabilen Reichweiten gerade in den onlineaffinen jungen Zielgruppen zeigen, dass Zeitschriften nicht durch das Internet ersetzt werden", betont Christian Goedecke, Vorstand Publikumszeitschriften der Agma: "Zeitschriften bieten Werbungtreibenden für alle Zielgruppen Leistungswerte auf unverändert hohem Niveau".

Der Blick auf die einzelnen Titel bestätigt den positiven Trend: Mit 86 Titeln konnte das Gros der Zeitschriften Leser hinzugewinnen, während 69 Zeitschriften Leser einbüßten. Bei acht Titeln blieb die Reichweite unverändert. Am stärksten konnten die wöchentlichen Frauenmagazine zulegen: Sie steigerten ihre Reichweite um einen Prozentpunkt auf 28,6 Prozent. Auch die Reichweite der 14-täglichen Frauenmagazine stieg leicht, während die monatlichen Titel ein leichtes Minus hinnehmen mussten.

Reichweitenstärkste Gattung bleiben die Programmzeitschriften, die ein leichtes Leserwachstum von 0,5 Prozent verzeichnen konnten. Im gleichen Maße legen die aktuellen Zeitschriften und Magazine zu: Während "Focus" (4,38 Mio. Leser) und "Stern" (7,07 Mio.) ihre Reichweite jeweils um 2 Prozent ausbauen konnten, verlor der "Spiegel" 2 Prozent (5,87 Mio.). Reichweitenstärkste Kiosktitel ist und bleibt die "Bild am Sonntag", die 9,33 Millionen Leser erreicht (-2 Prozent). dh

Chart: ma 2014 Pressemedien I LpA 1

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