L'Oréal-Manager Neef zu Digital Video "Die Video-Mobile-Revolution wird unterschätzt"

Donnerstag, 29. Juni 2017
L'Oréal-Manager Andreas Neef im Interview mit HORIZONT Online auf den Screenforce Days
L'Oréal-Manager Andreas Neef im Interview mit HORIZONT Online auf den Screenforce Days
Foto: dfv
Themenseiten zu diesem Artikel:

Andreas Neef L'Oreal Google P&G Programmatic Advertising


L'Oréal hat die Spendings in Video und Mobile deutlich erhöht. "Das ist eine Video-Mobile-Revolution, die hier gerade stattfindet und für meine Begriffe massiv unterschätzt wird", sagt Andreas Neef, Media Director DACH von L'Oréal im Video-Interview mit HORIZONT Online. Parallel dazu hat L'Oréal jedoch die TV-Investitionen reduziert.
Andreas Neef begründet den Rückzug aus TV mit der veränderten Mediennutzung. Um jüngere Zielgruppen zu erreichen, müsse sich L'Oréal entlang des gesamten Sales Funnels aufstellen und verstärkt digitale Kommunikationsformen einsetzen. Konkurrent Procter & Gamble hatte digitale Werbung, insbesondere Social Media, vergangenes Jahr hart kritisiert und die TV-Spendings wieder deutlich erhöht. Ein Weg, der für Neef nicht in Frage kommt. "Über unsere Tools können wir sehen, was alles Sales-wirksam ist und was nicht", so Neef. L'Oréal setzt zudem auf Programmatic Advertising - und arbeitet dabei mit Google zusammen, dessen Tochter Double Click Programmatic für L'Oréal abwickelt. Neef fordert die Publisher daher auf, enger mit Google zu kooperieren. "Es fehlt an direkten Gesprächen", sagt er. Im Markt hatte es zuletzt Publisherseits jedoch Unmut über die zunehmend herausragende Rolle gegeben, die Double Click beim programmatischen Werbeeinkauf einnimmt. pap
Meist gelesen
stats