Jugendmagazin Yvonne Huckenholz wird Redaktionsleiterin von Bravo

Donnerstag, 19. Oktober 2017
Yvonne Huckenholz
Yvonne Huckenholz
© Bauer Mediagroup

Bravo bekommt schon wieder eine neue Chefin. Ab November übernimmt Yvonne Huckenholz die Redaktionsleitung der Jugendzeitschriften der Bauer Mediagroup. Ulla Drewitz kehrt Bravo nach knapp einem Jahr als Redaktionsleiterin den Rücken und folgt ihrer Vorgängerin Nadine Nordmann zum Frauenmagazin Joy.
Zur Erinnerung: Drewitz hatte erst im Januar die Redaktionsleitung von Bravo übernommen, Huckenholz war damals zu ihrer Stellvertreterin berufen worden. Nun übernimmt sie das Ruder bei den Jugendmagazinen von Bauer. Die 37-Jährige ist seit 2000 für Bravo tätig. 2014 stieg sie zur Ressortleiterin auf und übernahm zudem die Projektleitung des Ablegers Bravo Tubestars. Seit Beginn des Jahres gehört sie als stellvertretende Redaktionsleiterin zum Führungsteam des einstigen Millionensellers. Stellvertreterin von Huckenholz wird Claudia Lück. Die 53-Jährige war bislang Editor-at-Large. "Yvonne Huckenholz hat maßgeblichen Anteil am Aufbau der Marke Bravo auf den Social Media-Plattformen Instagram (360.000 Follower) und Musical.ly (220.000 Follower) sowie an der Weiterentwicklung von Bravo zu einer erfolgreichen 360-Grad Jugendmarke", betont Verlagsleiterin Verena Mölling. "Gleichzeitig bedanke ich mich ganz herzlich bei Ulla Drewitz für ihr großes Engagement im Bereich unserer Jugendtitel. Sie hat im Team mit Yvonne Huckenholz und Claudia Lück starke Impulse für die Bravo-Magazine gesetzt und wir sind froh, dass ihr Blattmacher-Knowhow der Bauer Media Group erhalten bleibt."

Die bisherige Redaktionsleiterin Ulla Drewitz, 51, wechselt laut Bauer "auf persönlichen Wunsch" zum Frauenmagazin Joy, wo sie stellvertretende Chefredakteurin von Nadine Nordmann wird. Drewitz hatte den Lifestyle-Titel Anfang der 90er-Jahre mitentwickelt und war bis 2000 für das Magazin tätig. Nach Stationen bei Bravo Girl sowie bei Condé Nast und Funke kehrte sie 2014 zu Bravo zurück. 

Bravo hat seit Jahren mit einer stark rückläufigen Auflage zu kämpfen. Im 3. Quartal 2017 lag die Auflage noch bei 125.224 Exemplaren - ein Rückgang um 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. dh
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