Jörg Hausendorf im Video-Interview Warum "Happinez" den Bauer-Manager happy macht

Dienstag, 24. Januar 2017
Jörg Hausendorf im Video-Interview am rande des Deutschen Medienkongresses
Jörg Hausendorf im Video-Interview am rande des Deutschen Medienkongresses
© HORIZONT

Der Printkrise zum Trotz: "Mit Zeitschriften haben Sie heute noch gute Karten", erklärt Jörg Hausendorf, Konzerngeschäftsleiter der Bauer Media Group, im Video-Interview. Zwar hätten es Millionenseller heutzutage schwerer im Markt, doch der Verlag habe in der Vermarktung "erheblich zugelegt" und sinkende Auflagen abfangen können. Auf einen Titel ist Hausendorf besonders stolz.
Die sinkenden Auflagen, vor allem bei den großen Millionensellern, machen sich auch bei Bauer bemerkbar. Das will Hausendorf gar nicht abstreiten: "Der Rückgang ist da", sagt er. Dennoch: "Es gibt seit ein paar Jahren den Trend, den Umsatz über Copypreise abzusichern. Außerdem hat Bauer bei der Vermarktung erheblich zugelegt, wodurch wir in der Summe mit dem Ergebnis zufrieden sind." Ziel sei es für den Verlag, mit seinen Titeln Erster, Zweiter oder maximal Dritter in einem Segment zu sein. Die Zahlen seien dabei gar nicht entscheidend, findet Hausendorf. "Sie müssen in einem relevanten Wettbewerb weit vorne liegen." In diesem Zusammenhang ist der Bauer-Manager besonders stolz auf die Einführung der Zeitschrift "Happinez" im Jahr 2014. "Einerseits, weil wir einen Titel lanciert haben, der wahnsinnig speziell war, an den viele nicht geglaubt haben. Andererseits, weil wir es geschafft haben, ein mengenfähiges Special-Interest-Konzept durchzusetzen, zu einem sehr hohen Copypreis und mit den spezifischen Stärken von Print." ron
Meist gelesen
stats