Jerks Zweite Staffel von Ulmen-Serie für Maxdome und Pro Sieben

Dienstag, 09. Mai 2017
Christian Ulmen
Christian Ulmen
Foto: Jens Koch

Die Schauspieler Christian Ulmen und Fahri Yardim ziehen mit ihrer Serie "Jerks" ("Trottel"/"Deppen") in eine zweite Staffel. Das gab der 41-jährige Ulmen am Montagabend auf der Internetkonferenz re:publica in Berlin bekannt. Die Comedy mit den beiden Darstellern lief im ersten Durchgang im Januar beim zur Pro-Sieben-Gruppe gehörigen Video-on-Demand-Anbieter Maxdome und war die erste für einen Streamingdienst in Deutschland produzierte Serie.

"Einmal Jerk, immer Jerk", sagte Christian Ulmen. "Da geht noch einiges. Ich freue mich schon seit Jahren auf die zweite Staffel!" Maxdome-Geschäftsführer Marvin Lange ergänzte: "Die Resonanz auf 'Jerks' war sensationell, deshalb freuen wir uns sehr auf die Fortsetzung." Als breitaufgestellter Medienkonzern habe Pro Sieben Sat 1 "die einzigartige Möglichkeit, die Serie wieder auf zwei Plattformen, bei Maxdome und auf ProSieben, zu zeigen. Durch diese bewährte Strategie beflügeln sich die beiden Verbreitungswege gegenseitig."


Wie hoch die Abrufzahlen der Serie im Winter waren, verriet Lange nicht. Die erste Staffel war nach einigen Wochen nur auf Maxdome im Anschluss beim Fernsehsender ProSieben zu sehen, erreichte dort allerdings unterdurchschnittliche Marktanteile. Ulmen sagte, der Unterschied zwischen Free-TV und Streaming bestehe darin, dass der allen zugängliche Verlauf der Einschaltquote im frei empfangbaren Fernsehen genaue Aussagen darüber treffe, welche Passagen gut gewesen seien - bei Video on Demand könne das Interesse nicht detailliert ermittelt werden.

Die zehn neuen Folgen sollen dort anknüpfen, wo die erste Staffel aufhörte. Im Fokus der Buddy-Serie steht die Freundschaft zwischen Christian Ulmen und Fahri Yardim, die gemeinsam an den Herausforderungen des Alltags scheitern. Ulmen und Yardim sind auch im wirklichen Leben seit langem befreundet. Produziert wird die Serie von Talpa Germany. Ulmen führt abermals Regie. Drehbeginn ist Mitte des Jahres in Potsdam. dpa

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