"Je suis Charlie" Wie Karikaturisten auf den Terroranschlag von Paris reagieren

Donnerstag, 08. Januar 2015
Viele Karikaturisten verteidigen mit eigenen Zeichnungen die Pressefreiheit
Viele Karikaturisten verteidigen mit eigenen Zeichnungen die Pressefreiheit
Foto: The Independent
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Charlie Hebdo Terroranschlag Jean Jullien Lucille Clerc


Überall auf der Welt herrscht Trauer und Entsetzen über den brutalen Anschlag auf die Redaktion der französischen Satire-Zeitschrift "Charlie Hebdo". Besonders betroffen zeigen sich Karikaturisten, die bei den Anschlägen mutige und geschätzte Kollegen verloren haben. Viele haben mit ihren eigenen Mitteln auf den feigen Angriff reagiert und ihr Mitgefühl mit eigenen Zeichnungen zum Ausdruck gebracht. Die gemeinsame Botschaft: Die Feder ist mächtiger als das Schwert!
Die französische Sportzeitung "L'Equipe" bringt ihr Entsetzen mit einem Cartoon auf der Titelseite zum Ausdruck:
Gewohnt deutlich antwortet die britische Tageszeitung "The Independent" auf den Anschlag:
Der französische Zeichner Jean Jullien greift das Solidaritätsmotto "Je suis Charlie" auf:
Eines der am häufigsten geteilten Motive stammt übrigens nicht wie vielfach geschrieben, von dem Street-Art-Künstler Banksy, sondern von einer Illustratorin namens Lucille Clerc:
Auch in vielen anderen Karikaturen taucht das Motiv des gespitzten Bleistifts immer wieder auf:
Eine tolle animierte Zeichnung stammt von der Berliner Künstlerin Thoka Maer. Zum Starten auf das Bild klicken:
Zahlreiche weitere sehenswerte Cartoons, die die Presse- und Meinungsfreiheit verteidigen, gibt es unter anderem in einem sehenswerten Storify.
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