Initiative-Studie Generation Z nutzt Bewegtbildinhalte überwiegend on Demand

Dienstag, 11. April 2017
Die Generation Z ist always on
Die Generation Z ist always on
Foto: Initiative Media/Shutterstock
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Mediaagentur YouTube Netflix Ellen Schmitt Amazon


Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt: Die Generation Z schaut Bewegtbildinhalte bereits überwiegend zeitunabhängig und auf mobilen Endgeräten. Das geht aus der Studie "My Screens IV" der Mediaagentur Initiative hervor. 
Demnach vereinen Video-on-Demand-Plattformen wie Youtube, Netflix oder Amazon Video in der Zielgruppe der 14- bis 20-Jährigen bereits 52 Prozent der Bewegtbildnutzung auf sich. Auf das klassische lineare Fernsehen entfällt lediglich noch ein Drittel der Videonutzung. Dabei sehen die Digital Natives vor allem fern, um "auf dem Laufenden zu bleiben" und weil es "Freunde und Familie zusammenbringt". Der überwiegende Teil der VoD-Nutzung (80 Prozent) findet dabei auf dem Smartphone statt: "Das ist nicht verwunderlich, die Vertreter der Generation Z sind mit mobilen Endgeräten und in einer On-Demand-Welt groß geworden. Wichtigstes Device dabei ist das Smartphone", erklärt Ellen Schmitt, Managing Partner bei Initiative. 

Dabei nutzen die nach 1995 Geborenen in erster Linie kostenfreie Angebote wie Youtube - auch weil sie überwiegend noch bei ihren Eltern wohnen und über kein eigenes Einkommen verfügen. Allerdings liegt auch die Nutzung kostenpflichtiger Angebote wie Netflix in dieser Zielgruppe deutlich über dem Durchschnitt. "Das Mediennutzungsverhalten dieser Generation stellt Werbungtreibende und Agenturen aus allen Branchen vor neue Herausforderungen. Erfolgreich werden jene Marken sein, die sich auf diese kritische und schnell wachsende Zielgruppe einlassen und sie verstehen", so Schmitt.

Aber auch außerhalb der Generation Z sind kostenpflichtige Video-on-Demand-Dienste auf dem Vormarsch: In der Gruppe der Video-on-Demand-Nutzer verwenden mittlerweile bereits 60 Prozent mindestens einen kostenpflichtigen Dienst wie Amazon Video, Netflix oder Maxdome. Bei der Erhebung der ersten Myscreens-Studie im Jahr 2014 waren es erst 42 Prozent. dh
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