Infografik In diesen Social Networks sind die Fußball-Bundesligisten aktiv

Freitag, 26. August 2016
Bayern München nutzt das russische VKontakte
Bayern München nutzt das russische VKontakte
Foto: Screenshot vk.com/fc.bayernmunchen

Auf soziale Netzwerke kann heutzutage kein Bundesliga-Club mehr verzichten. Allerdings gibt es wie im sportlichen Bereich auch in Sachen Social Media große Unterschiede zwischen den Bundesligisten, wie eine Grafik von Nielsen Sports zeigt.
Die Infografik zeigt, auf welchen sozialen Netzwerken und Plattformen die Clubs der ersten Fußball-Bundesliga aktiv sind. Die älteren Netzwerke wie Facebook, Twitter und Youtube sind inzwischen Standard in der höchsten deutschen Spielklasse. Und auch auf Instagram sind alle 18 Vereine mit eigenen Accounts vertreten.
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Zum Vergrößern anklicken (Bild: Nielsen Sports)
Die Unterschiede kommen in erster Linie durch die Auslandsvermarktung zustande: Bundesligisten, die ihre Fanbase auch im Ausland vergrößern wollen, um so Sponsoring- und Merchandising-Erlöse in die Höhe zu treiben, müssen natürlich auch in den größten sozialen Netzwerken in den Zielmärkten präsent sein. Das betrifft vor allem Asien.
Branchenprimus ist hier wenig überraschend der FC Bayern München. Der deutsche Rekordmeister hat seine Fühler zuletzt stark in die USA und nach China ausgestreckt, ist in beiden Märkten inzwischen auch mit eigenen Büros vertreten. Die Bayern bespielen folglich das größte chinesische Netzwerk Sina Weibo, ebenso wie das Instant-Messaging-Netzwerk Tencent. Zudem besetzt der Südclub vk.com aus Russland (früher VKontakte), das von knapp 100 Millionen Mitgliedern genutzt wird.
Bayern München Instagram
Bild: Screenshot instagram.com/fcbayern

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In Asien sind des Weiteren vor allem jene Clubs aktiv, die entweder über eine große Tradition, über eine große Markenstärke oder beides verfügen - und einen dementsprechend weitreichenden Ruf haben. Dazu zählen in erster Linie Borussia Dortmund, Schalke 04, Borussia Mönchengladbach, Werder Bremen und der Hamburger SV. Aber auch die Frankfurter Eintracht will sich das Potenzial der chinesischen Fans nicht entgehen lassen und unterhält einen Sina-Weibo-Account.

Interessant auch die Entwicklung bei Snapchat. Nahezu jeder Bundesliga-Club ist inzwischen bei der App mit dem Geist vertreten. Snapchat eignet sich für die Vereine besonders gut dazu, Impressionen rund um die Spiele, aus dem Trainingslager oder von Neuverpflichtungen zu teilen - und dabei eine junge Zielgruppe anzusprechen. Interessanterweise verzichtet ausgerechnet der sonst in der digitalen Welt so aktive BVB auf einen Snapchat-Kanal.
Schalke 04 E-Sport
Bild: FC Schalke 04

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Gleiches gilt für den VfL Wolfsburg. Der Werksclub bleibt jedoch in der Social-Media-Welt ohnehin unter seinen Möglichkeiten, die durch die massive Förderung durch den VW-Konzern nicht gerade die kleinsten sind. Allerdings gehört der VfL zu jenen Clubs, die in diesem Jahr eine China-Reise absolviert haben. Sina Weibo gehört folglich zum Portfolio der "Wölfe". ire
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