"Ich bin ein Star - Holt mich hier raus" Was man über die Vermarktung der elften Dschungelcamp-Staffel wissen muss

Mittwoch, 11. Januar 2017
Ab in den Dschungel: Viele Marken machen sich auf den Werbeweg nach Australien
Ab in den Dschungel: Viele Marken machen sich auf den Werbeweg nach Australien
Foto: RTL/Stefan Menne

Lang, lang ist's her: Bei der Premiere des Dschungelcamps im Januar 2004 rümpften Zuschauer wie Medien noch die Nase über das Format und auch die Werbekunden hielten sich vornehm zurück. Inzwischen ist die Vermarktung von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus" für IP Deutschland fast ein Selbstläufer. Für die elfte Staffel, die diesen Freitag startet, erwartet der Sender einen neuen Bestwert, allein elf Sonderwerbepartner hat IP in diesem Jahr gewinnen können. Wie sich die Werbepreise über die Jahre entwickelt haben.

Vermarktung der aktuellen Staffel

Nach einem schwächeren Jahr 2015 kehrte der Dschungel in der Jubiläumsstaffel 2016 wieder in die Spur zurück: 7,1 Millionen Zuschauer waren im Gesamtpublikum dabei, in der Zielgruppe 14 bis 49 Jahre holte RTL im Schnitt einen Marktanteil von starken 41 Prozent. Wenig verwunderlich, dass mit der Reichweite auch die Vermarktung wieder angezogen hat. "Der riesige Zuschauererfolg von "Ich bin ein Star" spiegelt sich in jedem Jahr auch in der Werbeauslastung wider. Wir sind sicher, dass wir den Vorjahreswert nochmal toppen werden", sagt Matthias Dang, Geschäftsführer IP Deutschland. Die Top-Branchen sind ähnlich wie im Vorjahr Ernährung, Büro, EDV und Kommunikation, Verkehrsmittel und Einrichtung sowie Körperpflege und Touristik.

Alle Sonderwerbekunden 2017

"Das Dschungelcamp ist seit vielen Jahren der deutsche Super Bowl der Sonderwerbeformen", sagt Lars-Eric Mann, Verkaufsdirektor Solutions bei IP Deutschland. "Wir haben eine sehr gute Mischung aus bestehenden Partnern und Neuzugängen im Dschungel." Bestandskunden (diese besitzen ein Erstzugriffsrecht) sind Bahlsen, McDonald's, Momondo, RaboDirect und Manhattan, ihre Premiere feiern Opel, Seat, Rewe, Tri Top, Weight Watchers und Lieferando. Einziger Kunde, der seine Sonderwerbeform aus dem Vorjahr nicht wiederholt, ist Müller-Milch. Bei dieser Staffel verzichtet die Molkerei auf die Bewerbung ihrer Marke Froop. Ein Comeback 2018 ist aber nicht ausgeschlossen.

Preisentwicklung seit 2004

In diesem Jahr müssen Werbungtreibende für einen 30-sekündigen Spot zwischen 78.300 und 126.600 Euro brutto hinblättern. Zum Vergleich: Bei der ersten Staffel im Januar 2004 bewegte sich diese Spanne noch zwischen vergleichsweise niedrigen 10.880 bis 32.400 Euro brutto. Nachstehend die Entwicklung über die vergangenen 14 Jahre. fam

1. Staffel (Jan 2004):10.880 - 32.400 Euro
2. Staffel (Nov 2004): 39.390 - 78.750 Euro
3. Staffel (2008): 21.660 - 37.620 Euro
4. Staffel (2009): 33.000 – 58.500 Euro
5. Staffel (2011): 48.000 – 79.200 Euro
6. Staffel (2012): 33.660 – 65.280 Euro
7. Staffel (2013): 57.500 – 72.000 Euro
8. Staffel (2014): 74.310 – 88.395 Euro
9. Staffel (2015): 78.000 – 117.000 Euro
10. Staffel (2016): 67.500 – 131.400 Euro
11. Staffel (2017): 78.300 – 126.600 Euro

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