IVW Online Süddeutsche.de legt dank Panama Papers zu / HORIZONT vor W&V

Dienstag, 10. Mai 2016
Die Veröffentlichung der Panama Papers hat SZ ein Zugriffsplus beschert
Die Veröffentlichung der Panama Papers hat SZ ein Zugriffsplus beschert
Foto: Panamapapers.sueddeutsche.de

Die Veröffentlichung der Panama Papers hat der Website der "Süddeutschen Zeitung" im April ein Zugriffsplus beschert. Da ansonsten fast alle Nachrichtenseiten Federn lassen mussten, zog Süddeutsche.de an Zeit Online vorbei. Auch für HORIZONT war es ein guter Monat: Mit 1,85 Millionen Visits hat HORIZONT Online den Wettbewerber W&V Online nun auch bei den Visits überrundet.
Nach den starken Zugriffszahlen im März ging es im vergangenen Monat für die überwiegende Zahl der Nachrichtenportale laut den jüngsten IVW-Zahlen wieder etwas abwärts - unter anderem weil der April einen Tag kürzer ist als der März, aber auch weil im März die Terroranschläge in Brüssel und die Landtagswahlen in drei Bundesländern die Zugriffszahlen der Nachrichtensites beflügelt hatten. In den Top Ten konnte lediglich Süddeutsche.de gegen den Trend zulegen: Mit 54,2 Millionen Visits tauscht die Website der "SZ" die Plätze mit Zeit Online und klettert im Ranking der größten deutschen Nachrichtenseiten auf Rang 6. Das mit Abstand größte Nachrichtenportal bleibt Bild.de mit 299,1 Millionen Visits vor Spiegel Online mit 211,6 Millionen Visits und Focus Online mit 150,9 Millionen Zugriffen.

Sehr erfreulich sind die aktuellen IVW-Zahlen auch für HORIZONT Online: Mit 1,85 Millionen Visits erzielte HORIZONT im April einen neuen Bestwert und ließ damit den Wettbewerber W&V Online (1,75 Mio. Visits) nun auch im IVW-Ranking hinter sich. Grund für das Zugriffsplus von rund 12 Prozent waren unter anderem die Böhmermann-Affäre und die Exklusivmeldung über den Wechsel von Jan Böhmermann und Olli Schulz zu Spotify. Auch bei den Unique Usern hatte HORIZONT laut den jüngsten Digital Facts 1-2016 mit 370.000 Unique Usern die Nase vor W&V Online (340.000 Unique Usern). dh
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