IQ-Digital-Studie Outstream-Werbung kann Instream gut ergänzen

Donnerstag, 14. April 2016
Outstream schneidet bei Mobile nicht ganz so gut ab wie Online
Outstream schneidet bei Mobile nicht ganz so gut ab wie Online
Foto: vege/fotolia

Nach Inpage kommt Outstream: Der "Handelsblatt"-Vermarkter IQ Digital hat die Wirkung von Bewegtbildwerbung untersucht, die unmittelbar in die Artikel auf den Websites von IQ eingebunden ist, und ins Verhältnis zu klassischer Instream-Werbung gesetzt, die vor Videos läuft. Das Ergebnis: Bei Bekanntheit, Werbeerinnerung, Recognition und Image schneidet Outstream etwas besser ab als Instream.

"Den höchsten Effekt hat jedoch die Kombination aus beiden Werbemitteln", sagt Björn Singer, Leiter Research + Insights. Er sieht Outstream – nicht zuletzt angesichts des nach wie vor raren Videoinventars – als gute Ergänzung zu Instream. Geplante Kontaktzahlen ließen sich damit schneller erreichen und mitunter sogar die Wirkung erhöhen.

Untersucht wurde jedoch nur der Fall, in dem die Out- und Instream-Werbemittel komplett gesehen wurden und zwar mit Ton. Dass der Ton aus ist oder über das Werbemittel hinweg gescrollt wird, hat die Studie nicht berücksichtigt. "Am Markt gibt es genug Outstream-Angebote, die nach Completed Views abgerechnet werden", begründet Singer die Auswahl.

Für die Auswertung wurden 1296 Internetnutzer zwischen 16 und 69 Jahren befragt, die in mehrere Gruppen eingeteilt waren und die Werbemittel auch danach bewertet haben, ob sie sie online oder mobile gesehen haben. Sowohl Online als auch Mobile stellen die Befragten Outstream deutlich bessere Noten aus als Instream. So bleibt Outstream zum Beispiel besser in Erinnerung und ist angenehm zu betrachten. Allerdings schneidet Outstream bei Mobile nicht ganz so gut ab wie Online. Singer führt dies auf die grundsätzlich andere Nutzungssituation zurück. pap

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