Huffington Post Deutschland Was Arianna Huffington sagt

Freitag, 18. Oktober 2013
Arianna Huffington hat Großes vor. Foto: Raimund Verspohl
Arianna Huffington hat Großes vor. Foto: Raimund Verspohl

Sieht so die Totengräberin des wie auch immer definierten (Online-)Qualitätsjournalismus deutscher Machart aus? Arianna Huffington ist smart, hat eine Vision, und jede Menge Kontakte, um ihre Vision eines großen HuffPo-Networks Wirklichkeit werden zu lassen. Im HORIZONT-Interview reagiert Arianna Huffington gelassen auf die teilweise hämische Kritik an der deutschen Huffington Post: "Viele der Diskussionen hierzulande erinnern mich an die Reaktionen zu unserem Start in den USA 2005."

Bei aller gelassenen Freundlichkeit - Tacheles redet die gebürtige Griechin allemal. HORIZONT.NET veröffentlicht Auszüge aus dem Gespräch; das vollständige Interview ist nachzulesen in der aktuellen Printausgabe 42/2013 von HORIZONT.


Arianna Huffington über:

...den Vorwurf, die Gastautoren nicht zu bezahlen:


"Wir bieten Menschen eine Plattform, um Aufmerksamkeit für ihr Anliegen und Reichweite für ihre eigenen Blogs schaffen zu können. Die meisten Autoren werden auf der HuffPo nicht schreiben, um Geld zu verdienen, sondern weil sie ein Anliegen haben."


....das Versprechen, neue Autoren-Gesichter zu präsentieren, aber mit Uschi Glas und Boris Becker zu starten:

"Das sind zwei Autoren von vielen. Wir demokratisieren Medien, weil wir bekannten wie unbekannten Gesichtern die Plattform zur Verfügung stellen."


....Paid Content:

"Meiner Überzeugung nach ist die Frage nach Paid Content aber keine Frage von Entweder-oder. Im Netz wird es künftig mehrere koexistierende Geschäftsmodelle geben."

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...die gefährliche Wette, das Geschäftsmodell auf Online-Werbung zu fokussieren:

"Wenn wir uns auf Displaywerbung alleine verlassen würden, würde ich Ihnen Recht geben. Aber wir haben eine Menge innovativer Werbeformen entwickelt. Bannerwerbung wird nur ein kleiner Teil dessen sein, was Onlinewerbung künftig ausmacht."

...die internationalen Ziele:

"Wir wollen in der Tat überall auf der Welt vertreten sein und agieren damit, wenn Sie so wollen, anti-zyklisch zu vielen Zeitungshäusern: Während diese Büros schließen, eröffnen wir regelmäßig neue Dependancen." vs

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