Hörfunk AS&S Radio hebt Preis für Deutschland-Kombi an

Mittwoch, 21. September 2016
Oliver Adrian, AS&S Radio
Oliver Adrian, AS&S Radio
Foto: AS&S Radio
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Audiovermarkter Radio FFN AS&S Radio Oliver Adrian


Der Audiovermarkter AS&S Radio geht nach dem Gewinn von Radio FFN und Energy Bremen selbstbewusst in das Vermarktungsjahr 2017 und hebt den Preis für sein Flaggschiff, die nationale Deutschland-Kombi spürbar an. Die WDR Mediagroup muss wegen der im Januar vom Landtag beschlossenen Werbebeschränkungen im kommenden Jahr einen Sender und zwei Kombis aus der Vermarktung nehmen.
Der absolute Preis für die AS&S Radio Deutschland-Kombi wird von 19.980 Euro auf 21.570 Euro angehoben (30 Sekunden, 14 bis 49 Jahre). Der Tausendkontaktpreis steigt von 4,14 Euro auf 4,36 Euro. Der Vermarkter begründet die Preisanpassungen vor allem mit den Reichweitengewinnen in Nord- und Westdeutschland. Mit dem neuen Jahr wechseln die Privatsender Hit-Radio FFN und Energy Bremen von RMS in das Portfolio von AS&S Radio. Neben der Deutschland-Kombi profitiert vor allem die neu zusammengesetzte Nord-Kombi von den beiden neuen Mandanten. Außerdem launcht der Vermarkter mit AS&S Radio Bremen Young eine neue Kombi für junge Zielgruppen in der Region. "Radio bietet dem Markt verlässliche Medialeistung und beispielhafte Werbewirkungstransparenz. 2017 wollen wir noch stärker werden", erklärt AS&S Radio-Geschäftsführer Oliver Adrian. "Bereits jetzt bieten wir dem Markt mit unseren 33 öffentlich-rechtlichen und 12 privaten Radiosendern ein singuläres Angebot, das für Qualitätsumfelder, starke Reichweiten und hohe Werbewirkung steht."

Auch die WDR Mediagroup hat ihre Preise für das kommende Jahr vorgelegt. Im Schnitt werden Werbeschaltungen bei den Radiosendern des WDR um 7,7 Prozent teurer, der durchschnittliche Tausendkontaktpreis steigt um 2,6 Prozent. 30 Sekunden Werbung auf WDR 2 kosten 2017 montags bis freitags 2.175 Euro, bei 1Live 3.877,50 Euro und in der WDR Best of 14-49 5.930 Euro.

"Unsere Angebote haben in der letzten MA Radio erneut ihre hohen Reichweiten bestätigt oder sogar verbessert. Diese Leistung haben wir bei der Preiskalkulation ebenso berücksichtigt wie die Verknappung des Angebots als Folge des neuen WDR-Gesetzes", erläutert Barbara Wiewer, Geschäftsleiterin Marketing und Vertrieb bei der WDR Mediagroup.

Der Landtag in Nordrhein-Westfalen hat im Januar Werbebeschränkungen für die Radiosender der Westdeutschen Rundfunks beschlossen. Ab 2017 sind nur noch 75 Minuten Werbung pro Tag bei den Sendern WDR 2 und 1Live möglich. Ab 2019 darf die öffentlich-rechtliche Anstalt nur noch auf einem Radiosender Werbung schalten - und das auch nur für 60 Minuten am Tag. WDR 4 wird ab dem kommenden Jahr werbefrei, außerdem streicht die WDR Mediagroup die Vermarktungskombinationen WDR Best-of und WDR Best of 30+. dh
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