Handball-WM Pro Sieben Sat 1 und Axel Springer sichern sich die Highlight-Rechte

Mittwoch, 11. Januar 2017
Highlights der DHB-Spiele gibt es bei Bild.de und Ran.de sowie im TV bei der P7S1-Gruppe
Highlights der DHB-Spiele gibt es bei Bild.de und Ran.de sowie im TV bei der P7S1-Gruppe
© DKB

Die Deutsche Kreditbank (DKB) hat es spannend gemacht: Wenige Minuten vor dem Beginn der Handball-Weltmeisterschaft in Frankreich, für die der Großsponsor des Deutschen Handballbunds (DHB) vergangene Woche die Exklusiv-Rechte gekauft hat, ist nun auch klar, wer die Sublizenzen erhält. Die Highlight-Rechte sicherten sich kurzfristig 7Sports, die Sportbusiness-Unit von Pro Sieben Sat 1, sowie Axel Springer.
Die beiden Medienunternehmen erhalten damit die Möglichkeit zur Berichterstattung von allen Spielen der Handball-WM. Die Auswertung erfolgt im Netz auf den Plattformen Ran.de, Bild.de und Sportdeutschland.tv sowie im Free-TV in den Nachrichtenformaten von Pro Sieben Sat 1. "Wir freuen uns sehr, den deutschen Handball-Fans die Möglichkeit zu geben, bequem über die renommierten und reichweitenstarken Plattformen Spielbilder von allen Partien sehen zu können", sagt Zeljko Karajica, CEO von 7Sports. Bild.de-Chef Julian Reichelt will "die WM zu einem ganz besonderen Erlebnis für alle User machen."
Die Spiele der deutschen Handball-Nationalmannschaft laufen exklusiv auf der DKB-Plattform
Bild: Sascha Klahn/DHB

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Die Höhepunkte der deutschen Partien sollen ab 30 Minuten nach Abpfiff in einer Länge von fünf Minuten auf Ran.de und Bild.de zu sehen sein; Sportdeutschland.tv zeigt Highlights aller Partien. Im Free-TV berichten die Nachrichtensendungen "Sat 1 Nachrichten", "Pro Sieben Newstime" und "Kabel Eins News" in einer Länge von bis zu zwei Minuten über die Spiele der deutschen Nationalmannschaft.
Raphael Brinkert
Bild: Jung von Matt

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Die DHB-Auswahl bestreitet ihr Auftaktspiel am Freitag um 17:45 Uhr gegen Ungarn. In voller Länge ist die Partie nur auf der DKB-Plattform handball.dkb.de zu sehen. Nach zähen Verhandlungen mit dem weltweiten Rechteinhaber BeIn Sports hatte das Kreditinstitut den Deal vergangenen Donnerstag perfekt gemacht. Seitdem war über die Vergabe von Sublizenzen spekuliert worden. Als einer der Favoriten galt der Springer-Konzern, der in den letzten Tagen bemerkenswert intensiv über die Rechtevergabe und die vermeintliche Last-Minute-Rettungsaktion der DKB berichtet hatte. Beraten wurde die Bank dabei von Jung von Matt/Sports. Eine erste Reaktion der Agentur legte allerdings den Verdacht nahe, dass der Deal bereits seit längerem als Akitivierung des DKB-Sponsorings geplant war. fam
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