Haft für Hoeneß So spottet das Netz über das Urteil

Donnerstag, 13. März 2014
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Das Urteil ist gefallen: Uli Hoeneß muss wegen seiner Steuervergehen für dreieinhalb Jahre ins Gefängnis. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, die Verteidigung kündigte bereits Revision an. Twitter und Facebook waren in den vergangenen Tagen sowieso schon auf den Hoeneß-Prozess sensibilisiert - doch unmittelbar nach dem Richterspruch begannen die Drähte bei den sozialen Netzwerken erst richtig heißzulaufen.


Wie das ZDF bei dem Kurznachrichtendienst illustrierte, schnellte die Zahl der mit dem Hashtag #Hoeness versehenen Tweets nach der Urteilsverkündung um kurz nach 14 Uhr enorm nach oben. Wie sehr das Theme Twitter dominiert, sieht man bei einem Blick auf die Trending Topics, die stets in der linken Spalte auf der Seite angezeigt werden: Mehr als die Hälfte der dort aufgeführten Hashtags oder Schlagworte haben mit dem Hoeneß-Prozess zu tun.

Derweil ist der Spott auf Twitter groß. Vermeintliche Schenkelklopfer wie "Der Runde muss ins Eckige" oder "Transfer-Hammer: Hoeneß wechselt für 3,5 Jahre in die JVA" begegnen einem derzeit dort quasi minütlich. Gerne geteilt wird auch der Link zu einer Parodie auf einen Song von Helene Fischer - "Atemlos in den Knast" heißt der neue Titel (siehe Video oben). Auch Medienschaffende wie der ZDF-Satiriker Werner Doyé können sich eine kleine Spitze nicht verkneifen, Gleiches gilt für die "taz". Dass von der Satiresendung Extra 3 ein passender Tweet kommt, dürfte indes kaum überraschen. Anbei eine kleine Auswahl an Twitter-Gags zum Thema Hoeneß:



















Auch auf Facebook ist die Schadenfreude groß. Neben dem derzeit mit am beliebtesten Spruch vom Runden, der ins Eckige muss, kursiert auch besonders häufig eine Illustration, die Hoeneß in einer Gefängniszelle zeigt, die komplett schwarz-gelb gestrichen ist - das sind die Farben von Borussia Dortmund, des größten sportlichen Konkurrenten des FC Bayern München.
















Ein Ende des Spotts ist vorerst nicht abzusehen. Allerdings begegnen einem auf Twitter immer wieder auch Wortmeldungen, die ein Ende der Häme fordern - wie zum Beispiel von Ex-Fußballprofi und Jung-von-Matt-Werber Christoph Metzelder:



Derzeit wohl noch ein frommer Wunsch. ire
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