HORIZONT Kongress Print zwischen neuen Ideen und überholten Geschäftsmodellen

Freitag, 20. Februar 2015
Print-Gipfeltreffen in Frankfurt: Am 21. April 2015 diskutiert sich die Branche über neue Ideen und Konzepte
Print-Gipfeltreffen in Frankfurt: Am 21. April 2015 diskutiert sich die Branche über neue Ideen und Konzepte
Foto: The Conference Group

Wegbrechende Anzeigenumsätze, Sparzwang, wackelige digitale Geschäftsmodelle bei wachsender Konkurrenz im Netz: Die Herausforderungen für die deutsche Printbranche sind gewaltig – aber nicht unlösbar. Über neue Strategien, aber auch über die Frage, wie man weiterhin gute Zeitungen und Zeitschriften machen kann, diskutieren die Teilnehmer beim HORIZONT Print-Gipfel am 21. April 2015 in Frankfurt.
Bereits zugesagt hat ein charismatischer und streitbarer Politik-Profi: Christian Lindner, FDP-Parteichef und Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion NRW, wird über das Verhältnis von Politik und Medien sprechen und sich mit der heiklen Frage auseinandersetzen, welchen Einfluss die direkte Kommunikation mit dem Publikum über soziale Medien wie Facebook oder Youtube hat. Was auf Googles Videoplattform möglich ist, hat Lindner kürzlich hautnah erlebt: Als Redner im NRW-Landtag hatte er gerade mehr wirtschaftliche Gründungskultur gefordert, als ein SPD-Politiker per Zwischenruf an Lindners eigene, missglückte unternehmerische Erfahrung erinnerte. Der FDP-Chef reagierte mit einer leidenschaftlichen Replik, die als "Wutrede" zum vielgeklickten Video-Hit wurde. Natürlich stellen sich auch die Zeitungs- und Zeitschriftenmacher selbst kontroversen Diskussionen und Publikumsfragen. Tom Junkersdorf von Bauer, demnächst Chefredakteur der deutschen Lizenzausgabe des US-Magazins "People", liefert erste Insights zum ambitionierten Neustart, Journalisten wie Bascha Mika ("Frankfurter Rundschau") diskutieren  mit Verlagsvertretern wie Laurence Mehl ("Neue Osnabrücker Zeitung") über die Zukunft, deren optischen Trends der amerikanische Zeitungs- und Zeitschriftendesigner Mario R. García skizzieren wird.

Als Referenten und Diskussionsteilnehmer bereits zugesagt haben außerdem unter anderem Moritz von Laffert (Condé Nast), Christoph Amend (Zeit Magazin), Hans-Jürgen Jakobs (Handelsblatt) sowie die Mediaagentur-Vertreter Boris Schramm (Group M) und Jürgen Lindner (Dentsu Aegis). kl
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