HORIZONT-Auflagencheck Zweiter "Focus"-Titel zum Nazi-Schatz floppt am Kiosk

Mittwoch, 18. Dezember 2013
Der Nachklapp zum "Nazi-Schatz" erwies sich als Regalblei
Der Nachklapp zum "Nazi-Schatz" erwies sich als Regalblei

Anfang November verkaufte sich der "Focus" dank seiner Enthüllungsgeschichte über den "Nazi-Schatz" in einer Münchner Wohnung im Einzelverkauf sehr ordentlich. In der Woche darauf fiel das Magazin mit einer weiteren Titelgeschichte zu dem Sensationsfund am Kiosk allerdings durch. Der "Spiegel" blieb ebenfalls unter dem Durchschnittswert der vergangenen Wochen, der "Stern" verkaufte sich immerhin solide. Gerade einmal 60.558 Exemplare von "Focus"-Ausgabe 46 gingen trotz der martialischen Headline "Der Kampf um den Nazi-Schatz" über den Ladentisch - mehr als 21.000 weniger als in der Vorwoche, in der das Magazin die Geschichte über die unglaubliche Kunstsammlung in München enthüllt hatte. Damit war die Heftnummer 46 im Einzelverkauf sogar eine der schwächsten des Jahres. In den vergangenen drei Monaten hatte das Magazin von Hubert Burda Media im Schnitt immerhin rund 81.000 Exemplare verkauft.

"Spiegel" und "Stern" erzielten in der Kalenderwoche 46 Verkaufszahlen, die in etwa im Mittel der vergangenen Wochen lagen: "Der Spiegel" konnte mit seiner Titelgeschichte zum 100. Geburtstag von Altkanzler Willy Brandt 272.049 Exemplare absetzen - in den vergangenen drei Monaten lag der Einzelverkauf des Nachrichtenmagazins im Schnitt bei rund 274.000 Exemplaren.

"Spiegel" und "Stern" blieben unter ihren Normalwerten
"Spiegel" und "Stern" blieben unter ihren Normalwerten
Der "Stern" machte in derselben Woche mit einem gefallenen Helden auf: Das düstere Cover mit Uli Hoeneß fand im Einzelverkauf 228.169 Käufer - immerhin der beste Wert seit fünf Wochen. Der Drei-Monats-Schnitt des "Stern" liegt bei rund 227.000 Exemplaren. hor





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