HORIZONT-Auflagencheck "Spiegel" wiederholt Verkaufserfolg mit weiterem Snowden-Titel

Dienstag, 13. August 2013
"Der Spiegel" machte im Juli zwei Mal in Folge mit Edward Snowden auf
"Der Spiegel" machte im Juli zwei Mal in Folge mit Edward Snowden auf

Die Titelstory über die Enthüllungen von Edward Snowden hat dem "Spiegel" Anfang Juli einen neuen Bestwert im Einzelverkauf beschert. Eine Woche später legte das Nachrichtenmagazin mit einem weiteren Aufmacher über den Whistleblower nach - und verkaufte sich erneut glänzend. "Stern" und "Focus" konnten mit ihren Titelstorys zum Thema Spionage dagegen kaum Kapital aus dem Skandal schlagen. Über 321.000 Exemplaren gingen Anfang Juni im Einzelverkauf über den Ladentisch, als der "Spiegel" erstmals über den großen Lauschangriff der USA berichtete. Ausgabe 28/2013, die erneut mit Edward Snowden aufmachte, verkaufte sich kaum schlechter: 310.528 Exemplare wechselten am Kiosk den Besitzer - immerhin der viertbeste Wert im laufenden Jahr.

Auch "Focus" und "Stern" machten in derselben Woche mit dem Spionageskandal auf - erzielten aber bei weitem nicht so gute Verkaufszahlen wie der "Spiegel". Der "Stern", der seine Titelstory der "Geschichte der Spionage" widmete, fand am Kiosk lediglich 231.686 Käufer - über 11.000 weniger als in der Vorwoche und deutlich weniger als in den beiden Wochen zuvor.

Auch "Stern" und "Focus" machten mit Spionage-Geschichten auf
Auch "Stern" und "Focus" machten mit Spionage-Geschichten auf
Auch der "Focus" traf mit seiner Titelgeschichte "So bleiben Ihr Leben privat" nicht ins Schwarze: Mit 77.027 verkauften Exemplaren konnte das Magazin im Vergleich zur Vorwoche zwar leicht um 2000 verkaufte Exemplare zulegen, blieb aber sowohl unter dem Schnitt der vergangenen Wochen als auch unter dem durchschnittlichen Einzelverkauf des 2. Quartals mit 85.778 Exemplaren. hor
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