HORIZONT-Auflagencheck "Spiegel" und "Focus" können trotz höherer Einzelverkäufe nicht überzeugen

Dienstag, 29. Juli 2014
Die Cover von "Spiegel" und "Focus" aus Woche 26
Die Cover von "Spiegel" und "Focus" aus Woche 26


Die gute Nachricht für "Spiegel" und "Focus": Heft 26 verkaufte sich besser als die jeweils vorangegangene Ausgabe. Allerdings, und das ist die schlechte Nachricht, konnten beide Titel mit ihren Einzelverkaufswerten nicht überzeugen. Das gilt auch für den "Stern". Für den "Spiegel" mit der Story über den ISIS-Anführer Abu Bakr al-Baghdadi auf dem Titel weist die IVW 230.814 Einzelverkäufe aus - knapp 6.000 mehr als in der Vorwoche. Immerhin eine Steigerung, von den Durchschnittswerten der vergangenen Monate ist der "Spiegel" damit aber immer noch ein ganzes Stück entfernt. In den vergangenen sechs Monaten verkauften die Hamburger an Tankstellen und Kiosken im Schnitt 242.500 Exemplare. Alles in Allem verkaufte sich "Spiegel" Nummer 26/2014 853.108 Mal, darunter waren 48.709 E-Paper.

Der "Stern" musste Einbußen im Einzelverkauf hinnehmen
Der "Stern" musste Einbußen im Einzelverkauf hinnehmen
Auch der "Focus" verbucht höhere Einzelverkäufe für seine Heftnummer 26 - doch auch die Münchner konnten keinen großen Wurf landen. Die Coverstory "Neue Hoffnung bei Krebs" ließ die Kunden trotz des lockenden Covers nur 72.526 Mal zugreifen. Das waren zwar knapp 7.000 Käufer mehr als in der Vorwoche. Der Schnitt des letzten halben Jahres liegt allerdings bei 78.000 Exemplaren. Inklusive Abonnements, Bordexemplare etc belief sich der verkaufte Auflage auf 491.141 Exemplare.

Der "Stern" musste im Vergleich zum vorangegangenen Heft dagegen Einbußen hinnehmen. Um 18.500 Einzelverkäufe ging es bergab - doch immerhin blieb man über der 200.000-Heft-Marke, wenn auch nur knapp. 200.968 Mal ging "Stern" Nummer 27 über den Ladentisch. Die gesamte verkaufte Auflage lag bei 744.169 Exemplaren. Titelthema war damals "Deutschlands begehrteste Singles". ire
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