HORIZONT-Auflagencheck "Spiegel" rutscht mit "Zukunft des Lesens" auf neuen Kiosk-Tiefstwert

Mittwoch, 14. Januar 2015
Der "Spiegel" verkaufte sich Anfang Dezember so schlecht wie noch nie
Der "Spiegel" verkaufte sich Anfang Dezember so schlecht wie noch nie
Foto: Collage HORIZONT
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Einzelverkauf Wochenmagazin Gruner + Jahr Focus


Derzeit vergeht offenbar kaum eine Woche ohne neue Hiobs-Botschaft für die großen Wochenmagazine: Nur wenige Wochen, nachdem der "Stern" einen neuen Minusrekord im Einzelverkauf verdauen musste, sackte auch der "Spiegel" am Kiosk auf ein neues Allzeit-Tief - und das ironischerweise mit einer Titelgeschichte über die "Zukunft des Lesens".
Gerade einmal 209.769 Exemplare von Ausgabe 50/2014 gingen Anfang Dezember über den Ladentisch - der bislang schlechteste von der IVW ausgewiesene Einzelverkauf des Hamburger Nachrichtenmagazins. Im 3. Quartal 2014 lag der durchschnittliche Einzelverkauf noch bei 260.915 Exemplaren, der aktuelle Drei-Monats-Schnitt liegt immerhin noch bei rund 243.000 Exemplaren. Der "Stern verfehlte in derselben Woche im Einzelverkauf sogar zum wiederholten Mal die Marke von 200.000 Exemplaren. Ausgabe 51/2014 über das lukrative Geschäft mit Kaffeekapseln verkaufte sich am Kiosk lediglich 192.859 Mal. Auch die Wundertüte von Gruner + Jahr verfehlte damit seine Normalwerte deutlich: Im 3. Quartal 2014 hatte der durchschnittliche Einzelverkauf noch bei 236.302 Exemplaren gelegen, der aktuelle 12-Wochen-Schnitt liegt dagegen nur noch bei 206.000 Exemplaren. 

Die aktuellen Einzelverkaufszahlen des "Focus" liegen noch nicht vor. dh
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