HORIZONT Auflagencheck "Spiegel" rutscht mit "Generation Merkel" auf Jahrestiefstwert

Dienstag, 16. Dezember 2014
Für den "Spiegel" lief es in Woche 46 schlecht
Für den "Spiegel" lief es in Woche 46 schlecht
Foto: Collage HORIZONT
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Auflagencheck Einzelverkauf Focus Ulrich Reitz Der Spiegel


Die "Spiegel"-Leser zeigten für die Ausgabe mit der Titelstory "Generation Merkel" vor allem eines: Desinteresse. Im Einzelverkauf gingen nur 218.948 Exemplare von Ausgabe 46/2014 über den Ladentisch - so wenige wie noch nie in diesem Jahr.
Bislang hatte Ausgabe 21/2014 das schlechteste Jahresergebnis für den "Spiegel" eingefahren. Von dem Heft, das eine Geschichte über arbeitende Rentner auf dem Cover hatte, wurden seinerzeit lediglich 219.685 Exemplare verkauft. Und nun das. Allerdings passt es ins Bild, dass die Ausgabe mit den miesesten Verkaufswerten des Jahres just in jener Woche am Kiosk lag, als der Führungsstreit beim "Spiegel" gerade in vollem Gange war. Insgesamt wurde das Heft 840.541 Mal verkauft, davon 49.877 E-Paper. Geradezu sensationell lief die Woche ab dem 10. November hingegen für den "Focus". Das Münchner Nachrichtenmagazin schaffte im Einzelverkauf erstmals seit Ende Juli wieder den Sprung über die 100.000er-Marke. 100.057 Exemplare - ein sattes Plus von rund 15.000 - gingen von der Ausgabe über den Ladentisch, die mal wieder mit einem Gesundheitsthema auf Leserfang ging: "Hilfe für den Rücken" lautete die Titelstory, mit der Neu-Chefredakteur Ulrich Reitz ein echter Achtungserfolg gelang. Die gesamte verkaufte Auflage betrug 531.630 Exemplare, darunter 21.718 E-Paper.

Nicht ganz so groß war der Sprung, den der "Stern" in Woche 46 machte. Die Titelstory "Der Milliardär und der Kanzler" über die Verflechtungen von Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder und Carsten Maschmeyer interessierte am Kiosk 202.671 Leser. Das ist ein Plus etwa 2.000 Exemplaren gegenüber der vorangegangenen Ausgabe. Insgesamt verkaufte der "Stern" 721.614 Hefte. ire
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