HORIZONT-Auflagencheck "Spiegel" fällt auf neues Jahrestief

Dienstag, 24. Juni 2014
Ausgabe 21 war kein Verkaufsschlager
Ausgabe 21 war kein Verkaufsschlager

Ein Thema, grundverschiedene Umsetzung: Ende Mai machten sowohl der "Spiegel" als auch der "Focus" die Rentenpläne der Bundesregierung zum Titelthema. Während sich das Nachrichtenmagazin von Hubert Burda Media am Kiosk dank Nutzwert-Versprechen halbwegs ordentlich verkaufte, fiel der "Spiegel" mit seinem Aufmacher über Senioren im Unruhestand auf ein neues Jahrestief. "Früher in Rente" titelte der "Focus" in der Kalenderwoche 21 verheißungsvoll. Mit der nutzwertigen Aufbereitung der Rentenpläne von Andrea Nahles ("Was der Bundestag jetzt beschließt - Wie Sie davon profitieren") erzielte das Magazin einen Einzelverkauf von 75.371 Exemplaren - immerhin der zweitbeste Wert in den vergangenen acht Wochen. Allerdings blieb auch Ausgabe 21/2014 erneut unter dem 3-Monats-Schnitt von knapp 80.000 Exemplaren.

Auch der "Spiegel" hob das Thema Rente auf den Titel - allerdings mit einer völlig anderen Schwerpunktsetzung: "Gehalt statt Rente: Warum Senioren weiterarbeiten - und damit den Jüngeren helfen". Damit war das Nachrichtenmagazin allerdings kein Verkaufsschlager: Gerade einmal 224.393 Exemplare gingen im Einzelhandel über den Ladentisch - der bislang schlechteste Einzelverkauf im laufenden Jahr. Zum Vergleich: Der 3-Monats-Schnitt liegt bei rund 251.000 verkauften Exemplaren.

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Auch Ausgabe 22/2014 des "Stern" blieb im Soll: Das Heft mit der Titelgeschichte über das Fürstentum Monaco fand im Einzelverkauf 207.022 Abnehmer - immerhin 15.000 mehr als in der Vorwoche, aber auch rund 3000 weniger als in den vergangenen drei Monaten im Schnitt. hor



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