HORIZONT-Auflagencheck "Spiegel" berappelt sich mit Emmanuel Macron

Dienstag, 13. Juni 2017
Alle drei Magazine blieben unter ihren Normalwerten
Alle drei Magazine blieben unter ihren Normalwerten

Eine Woche nach seinem Kiosk-Tiefpunkt konnte sich der "Spiegel" mit Ausgabe 20 wieder etwas berappeln. Insgesamt lief es Mitte Mai für die drei großen Wochenmagazine im Einzelhandel aber nicht besonders gut. Alle drei Titel blieben unter ihren Normalwerten. 
Aber zunächst zu den guten Nachrichten: Der "Spiegel" vom 13. Mai über den "Teuren Freund" Emmanuel Macron war mit einem Einzelverkauf in Höhe von 196.708 Exemplaren im Einzelhandel zwar ebenfalls kein Bestseller - der durchschnittliche Einzelverkauf liegt in diesem Jahr immerhin noch bei rund 205.000 Exemplaren - im Vergleich zur schwachen Vorwoche konnte das Nachrichtenmagazin im Einzelverkauf aber rund 14.000 Exemplare draufpacken. Nur eine Ausgabe verkaufte sich in den vergangenen acht Wochen besser.  "Stern" und "Focus" mussten im Vergleich zur Vorwoche dagegen kleinere Brötchen backen: Das Flaggschiff von Gruner + Jahr erzielte laut den jüngsten IVW-Zahlen mit seiner Titelgeschichte "Das perfekte Wochenende" über die besten Kurztrips in Europa einen Einzelverkauf von 163.722 Exemplaren. Damit verfehlte Ausgabe 20 den aktuellen Jahresschnitt in Höhe von rund 174.000 Exemplaren um rund 10.000 Exemplare. 

Auch der "Focus" hatte mit seinem Aufmacher "Erfolgreich denken" offensichtlich nicht die zündende Idee. Mit einem Einzelverkauf in Höhe von 56.301 Exemplaren verkaufte sich das Magazin von Hubert Burda Media an Kiosken, Supermärkten und Tankstellen so schlecht wie seit acht Wochen nicht mehr. Zum Vergleich: Der durchschnittliche Einzelverkauf lag in diesem Jahr bislang bei rund 67.000 Exemplaren. dh 

Einzelverkauf von "Spiegel", "Stern" und "Focus"

Quelle: IVW (Einzelverkauf in Tsd. Exemplaren)

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