HORIZONT-Auflagencheck Schumacher-Titel verkaufen sich nur mäßig

Mittwoch, 12. Februar 2014
"Der Spiegel" verzichtete darauf, Schumacher auf dem Titel zu zeigen
"Der Spiegel" verzichtete darauf, Schumacher auf dem Titel zu zeigen

In der ersten Januar-Woche beherrschte der tragische Unfall von Michael Schumacher die Schlagzeilen. Die großen Magazine reagierten mit großen Titelgeschichten auf das Unglück. Am Kiosk konnten "Spiegel", "Stern" und "Focus" aus der Tragödie allerdings kein Kapital schlagen. Alle drei großen Magazine blieben mit ihren Aufmachern zu Schumacher Anfang Januar deutlich unter den durchschnittlichen Verkaufszahlen der vergangenen Monate. Der "Focus", der wegen einer Doppelausgabe zwischen den Jahren bereits am Samstag, 4. Januar mit seiner ersten Ausgabe des Jahre am Kiosk lag, holte mit einem Einzelverkauf von 71.713 Exemplaren wie bereits berichtet immerhin ein solides Ergebnis. Allerdings blieb auch der "Focus" damit unter dem durchschnittlichen Einzelverkauf des vorangegangenen Qurtals in Höhe von rund 74.000 Exemplaren.

"Der Spiegel", der wie gewohnt am Montag, 6. Januar in den Handel kam, erzielte mit seiner zurückhaltend bebilderten Titelgeschichte "Eine Sekunde" ebenfalls nur einen mäßigen Einzelverkauf in Höhe von 239.910 Exemplaren. Zum Vergleich: Im 4. Quartal konnte das Nachrichtenmagazins im Schnitt rund 247.000 Exemplare pro Ausgabe absetzen.

"Stern" und "Focus" machten Schumacher ebenfalls zum Titelthema
"Stern" und "Focus" machten Schumacher ebenfalls zum Titelthema
Am deutlichsten blieb der "Stern" unter seinem Normalniveau: Ausgabe 3/2014 ("Mensch Schumacher") ging 204.870 mal über den Ladentisch. Im vergangenen Quartal lag der Einzelverkauf bei durchschnittlich 215.000 Exemplaren. hor



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