HORIZONT-Auflagencheck Schlammschlacht-"Spiegel" lässt die Leser kalt

Dienstag, 06. Dezember 2016
"Der Spiegel" konnte nicht mit seiner Schlammschlacht punkten
"Der Spiegel" konnte nicht mit seiner Schlammschlacht punkten

Das Titelbild war reißerisch, der Erfolg blieb trotzdem aus. "Der Spiegel" über die Schlammschlacht zwischen Hillary Clinton und Donald Trump verkaufte sich in der Woche der US-Wahlen am Kiosk nur mäßig. Der Einzelverkauf des "Focus" brach eine Woche nach dem Erfolg des Aufmachers "Zeitbombe Bauchfett" sogar regelrecht ein. Allein der "Stern" schnitt im Einzelverkauf Anfang November ordentlich ab.
Gerade einmal 204.965 Exemplare des "Spiegel" gingen in der Kalenderwoche 45 November laut den jüngsten IVW-Zahlen im Einzelverkauf über die Ladentheke. Damit gehört Ausgabe 45 im Einzelverkauf zu den schwächsten Heftnummern in diesem Jahr. Der Jahresschnitt von rund 218.000 Exemplaren wurde um rund 13.000 Exemplare verfehlt. Auch der "Focus" bekam Anfang November im Einzelverkauf nach dem großen Verkaufserfolg in der Vorwoche wieder einen Dämpfer. Ausgabe 45 über die vergessene Kraft traditioneller Heilmittel verkaufte sich im Einzelhandel lediglich 58.611 Mal - ein Minus von sage und schreibe 20.000 Exemplaren im Vergleich zur Vorwoche. Auch der durchschnittliche Einzelverkauf des laufenden Jahres in Höhe von rund 66.000 Exemplaren wurde weit verfehlt.

Am besten lief es in dieser Woche noch für den "Stern": Der hübsch verpackte Aufmacher "Amerika - Vom Traum zum Albtraum" ging an an Kiosken, Tankstellen und Supermärkten 182.556 Mal über die Ladentheke. Damit blieb Ausgabe 45 des Magazins von Gruner + Jahr nur knapp unter dem aktuellen Jahresschnitt von aktuell rund 185.000 Exemplaren im Einzelverkauf. dh

Einzelverkauf von "Spiegel", "Stern" und "Focus"

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