HORIZONT-Auflagencheck Horst Seehofer beschert "Focus" guten Kiosk-Verkauf

Dienstag, 11. Oktober 2016
Der "Focus" verkaufte sich Anfang September sehr gut
Der "Focus" verkaufte sich Anfang September sehr gut

Es ist schon eine Weile her, dass der "Focus" mit einem Politik-Aufmacher im Einzelverkauf punkten konnte. Anfang September war es mal wieder so weit: Die "Option Seehofer" weckte am Kiosk erfolgreich die Neugier zahlreicher Leser. Der "Spiegel" blieb mit den "Entrückten" in Einzelverkauf dagegen so blass wie das Titelbild der Ausgabe.
Die "Focus"-Ausgabe mit dem schelmisch grinsenden Horst Seehofer verkaufte sich an Kiosken, Tankstellen und Supermärkten laut den jüngsten IVW-Zahlen 70.396 mal. Damit gehört die Ausgabe 37 im Einzelverkauf zu den zehn erfolgreichsten Heften des Jahres. Zum Vergleich: Der Jahresschnitt liegt aktuell bei rund 66.000 Exemplaren. Insgesamt, also inklusive Abos, Bordexemplaren und Lesezirkeln lag die verkaufte Auflage von Ausgabe 37 bei 475.921 Exemplaren.
Unter seinen Normalwerten blieb in derselben Woche der "Spiegel": Der Aufmacher "Die Entrückten - Wie späte Kanzler ihr Volk verlieren" verkaufte sich am Kiosk lediglich 210.592 mal und blieb damit deutlich unter dem aktuellen Schnitt in Höhe von rund 219.000 Exemplaren. Insgesamt verkaufte der "Spiegel" in der Kalenderwoche 37 laut IVW 776.958 Exemplare.

Ziemlich genau die durchschnittliche Flughöhe von rund 187.000 verkauften Exemplaren pro Ausgabe traf Anfang September der "Stern": Ausgabe 37 mit der Titelgeschichte über New York verkaufte sich im Einzelverkauf 188.569 mal - ein Plus von rund 14.000 Heften gegenüber der Vorwoche. Insgesamt lag die verkaufte Auflage des Magazins von Gruner + Jahr in dieser Woche bei 666.484 Exemplaren. dh

Einzelverkauf von "Spiegel", "Stern" und "Focus"

Quelle: IVW / Einzelverkauf in Tsd. Exemplaren


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