HORIZONT-Auflagencheck Helikopter-Eltern beflügeln Kiosk-Verkauf des "Spiegel"

Dienstag, 17. September 2013
Der Titel zu übervorsichtigen Eltern verkaufte sich glänzend
Der Titel zu übervorsichtigen Eltern verkaufte sich glänzend

Der "Spiegel" bleibt im Einzelverkauf auf Erfolgskurs. Über 320.000 Käufer griffen bei der Ausgabe 33 über den Kontrollwahn heutiger Eltern zu und bescherten dem Nachrichtenmagazin damit bereits zum siebten Mal in Folge einen Einzelverkauf von über 300.000 Exemplaren. Der "Focus" berappelte sich nach zwei äußerst schwachen Ausgaben wieder ein wenig, der "Stern" schlug sich am Kiosk ebenfalls recht gut. "Achtung! Eltern!" schrie der "Spiegel" potenziellen Lesern Mitte August am Kiosk entgegen - und fand offensichtlich Gehör: 320.199 Exemplare von Ausgabe 33/2013 gingen laut den aktuellen Veraufszahlen der IVW über den Ladentisch. Das ist der zweitbeste Einzelverkaufswert des Jahres und die siebte Ausgabe in Folge, die die Marke von 300.000 Exemplaren im Einzelverkauf übersprungen hat.

Nach zwei relativ schwachen Ausgaben verkaufte sich auch der "Focus" in Kalenderwoche 33 wieder besser: Immerhin 88.100 Käufer griffen bei der Ausgabe "In der Euro-Krise zum eigenen Ferienhaus" am Kiosk zu - etwa 22.000 mehr als in der Vorwoche. Von der Marke von 100.000 verkauften Exemplaren blieb das Magazin aber erneut weit entfernt.

Auch "Focus" und "Stern" erzielten solide Verkaufszahlen
Auch "Focus" und "Stern" erzielten solide Verkaufszahlen
Der "Stern" setzte mit einem Aufmacher über das Geschäftsgebaren deutscher Apotheker ("Das Geschäft mit unserer Gesundheit") erneut auf einen kritischen Aufmacher mit Nutzwert. Mit 248.568 verkauften Exemplaren blieb die Ausgabe 34 damit zwar unter den Verkaufszahlen der vorangegangenen drei Wochen, lag aber über dem Schnitt der letzten Monate. hor
Meist gelesen
stats